Standgefäß aus Keramik Ungt Leniens
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| Standgefäß aus Keramik Ungt Leniens | |
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| Objektgattung | Apotheken Gefäße |
| Epoche | 20.Jahrhundert, 1.Hälfte |
| Entstehungsjahr | |
| Herstellungsort | |
| Hersteller | |
| Stil | |
| Material | Keramik,Porzellan |
| Höhe | 10 cm |
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| Tiefe | |
| Durchmesser | 7,5 cm |
| Herkunftsort | Kloster-Apotheke Maulbronn |
| Vorbesitzer | Werner und Gisela Baier |
| Zugangsjahr | 2012 |
| Zugangsart | Schenkung |
| Ausstellungsort | Dachgeschoss |
| Themenkreis | Apotheke |
Gefäß für pastöse Substanzen / Salben - Das Gefäß hat keinen Deckel
Beschriftung:Ungt Leniens = Die Lindernde Salbe (Unguentum leniens, Coldcream) ist eine halbfeste Zubereitung zur Anwendung auf der Haut, die zur Behandlung von Hauterkrankungen, als Hautpflegemittel und Crèmengrundlage verwendet wird.[1]
Herstellung:Das gebleichte Wachs, das hydrierte Erdnussöl, das raffinierte Erdnuss- und das native Rizinusöl werden auf dem Wasserbad bis zu klaren Schmelze erwärmt. Das Natriumdodecylsulfat wird in 20 ml gereinigtem Wasser gelöst. In die noch flüssige, etwa 50°C warme Fettphase wird die ebenfalls auf etwa 50°C erwärmte, wässrige Natriumdodecylsulfat-Lösung einemulgiert. Verdunstetes Wasser wird ersetzt, sodass die Masse der kaltgerührten Salbe 100 g beträgt.[2] [3]
Einzelnachweise
- ↑ https://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Lindernde%20Salbe
- ↑ https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2016/daz-6-2016/kuehlende-creme
- ↑ Elisabeth Huwer, Das Deutsche Apotheken-Museum, 3. Auflage, Regensburg 2015