Schmiede: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Museumswiki
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 84: Zeile 84:
Datei:GHV_Schmiede_Reifen-Rund-Maschine.JPG|Reifenrund Maschine angetrieben von Transmission
Datei:GHV_Schmiede_Reifen-Rund-Maschine.JPG|Reifenrund Maschine angetrieben von Transmission
Datei:GHV_ReifenRund_Museum_2012_007_ds.JPG|Individuelle Einstellung der Rundung über Walzen
Datei:GHV_ReifenRund_Museum_2012_007_ds.JPG|Individuelle Einstellung der Rundung über Walzen
Datei:GHV_ReifenRund_Museum_2012_004_ds.JPG|Zur Herstellung der Laufringe welche der Schmiede auf das Rad des Wagners aufgezogen hat     
Datei:GHV_ReifenRund_Museum_2014_004_ds.JPG|Zur Herstellung der Laufringe welche der Schmiede auf das Rad des Wagners aufgezogen hat     
 
</gallery>
</gallery>


<div style="float:left;">
   [[Datei:GHV Schmiede Ständerbohrmaschine.JPG|thumb|150px|Ständerbohrmaschine angetrieben von Transmission]]
   [[Datei:GHV Schmiede Ständerbohrmaschine.JPG|thumb|150px|Ständerbohrmaschine angetrieben von Transmission]]


</div>
<div style="clear:both;"></div>


<div style="float:mid; margin-right:300px;">
<div style="float:mid; margin-right:300px;">

Version vom 16. Februar 2026, 09:29 Uhr

Hauptseite > Erdgeschoss >Schmiede

Übersicht

In der Schmiede werden Werkstatt, Werkzeuge, Maschinen und Erzeugnisse des traditionellen Schmiedehandwerks präsentiert. Die noch heute funktionsfähige Schmiedeesse ist ein Nachbau von Dieter Ziegelbauer, der unter Verwendung von Originalteilen gefertigt wurde. Die an der Wand angebrachten Werkzeuge stammen aus der Klosterschmiede – dem Gebäude neben dem Maulbronner Rathaus – und lassen sich auf etwa 1880 datieren [1].

Esse
Hämmer
großer lederner Blasebalg

Maulbronner Schmiede

Das Protokollbuch der Schmiedeinnung für den Oberamtsbezirk Maulbronn für die Zeit von 1916 bis 1938 nennt in einem Protokoll vom 24.Juli 1918 zwei Innungsmitglieder für die Gemeinde Maulbronn:

  • Carl Betz - gleichzeitig Innungsmeister

Die Werkstatt von Carl Betz befand sich in der Stuttgarter Straße Nr.30 gegenüber der östlichen Zufahrt zum Klosterhof.

Die Schempf'sche Schmiede war in der Frankfurter Straße Nr.3 kurz vor der westlichen Zufahrt zu Klosterhof.

Innungsmitglieder - 1
Innungsmitglieder - 2


Schmiede Carl Schempf um 1935
Transskript


Amboss

Der große, noch in Gebrauch befindliche Amboss stammt aus der Zeit um 1900 [2], während der kleinere Amboss [3] auf das 16 Jahrhundert datiert werden kann.

Amboss um 1900
Amboss 16Jh.

Maschinen

Zu den ausgestellten Maschinen gehören eine Ständerbohrmaschine [4], ein Transmissionsantrieb sowie eine sogenannte „Reifenrundmaschine“ zur Herstellung von Fassreifen [5]. Die Transmission war bis 1963 auf dem Elfinger Hof im Einsatz und wurde dort von der Familie Haas genutzt. Ein Elektromotor diente zuletzt als Antrieb für eine Obstmühle bzw. eine Angerschen- (Rüben-)Mühle [6].


Ständerbohrmaschine angetrieben von Transmission


Transmission an der Decke

Schmiedewaren

In einer Vitrine sind Schmiedewaren aus dem 17. bis 19. Jahrhundert ausgestellt: darunter Schlüssel [7], Wetterhähne, Schlösser, Glocken, eine Fußfessel, ein Pfannenknecht, ein Breitbeil zur Anlage von Abflussgräben sowie ein Wirtshausausleger aus dem Jahr 1900 von A. Waldbüßer.

Vitrine

Abgerundet wird das Ensemble durch den Konstruktionsplan des Meisterstücks von Hermann Schempf aus dem Jahr 1963.

 
 

..... der Plan von Hermann Schempf ...... und sein fertiges Meisterstück

Die Schmiede erwacht zum Leben

Jedes Jahr beim Schafhoffest im und um's Museum auf dem Schafhof können Sie erleben, wie die Brettener Schmiede-Gruppe um Dieter Ammann die Museumsschmiede zum Leben erweckt und praktische Schmiedetätigkeiten ausführt.


Einzelnachweise

  1. ↑ nach Dieter Ziegelbauer - Januar 2019
  2. ↑ Spende Hatto Zeidler
  3. ↑ Spende Klaus Krüger
  4. ↑ Spende Hatto Zeidler
  5. ↑ Leihgabe H.Pfitzenmeier
  6. ↑ nach Kurt Haas - Juli 2019
  7. ↑ Spende Klaus Krüger