Hermann Hesse: Unterschied zwischen den Versionen
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Gertrud 1910 | Gertrud 1910 <br> | ||
Aus Indien 1913 | Aus Indien 1913 <br> | ||
Demian 1919 | Demian 1919 <br> | ||
Märchen 1919 | Märchen 1919 <br> | ||
Siddhartha 1922 | Siddhartha 1922 <br> | ||
Der Steppenwolf 1927 | Der Steppenwolf 1927 <br> | ||
Eine Bibliothek der Weltliteratur 1929 | Eine Bibliothek der Weltliteratur 1929 <br> | ||
Narziß und Goldmund 1930 | Narziß und Goldmund 1930 <br> | ||
Die Morgenlandfahrt 1932 | Die Morgenlandfahrt 1932 <br> | ||
Gedichte 1942 | Gedichte 1942 <br> | ||
Das Glasperlenspiel 1943 | Das Glasperlenspiel 1943 <br> | ||
==Siehe auch== | ==Siehe auch== | ||
Version vom 16. Februar 2025, 12:18 Uhr
Hermann Hesse
Hermann Hesse (* 2. Juli 1877 in Calw; † 9. August 1962 in Montagnola, Schweiz) war Dichter, Schriftsteller und Maler. Ihm wurde 1946 der Nobelpreis für Literatur zugesprochen, den er aus gesundheitlichen Gründen nicht persönlich entgegennahm. Er war aber auch kein Freund großer Veranstaltungen.
Schriftsteller Seminarist 1891/92 Inhaltsverzeichnis [Verbergen] 1 Leben 2 Zitat 3 Werke (Auswahl) 4 Siehe auch 5 Weblinks Leben 1877 in Calw im Haus Schaber geboren Lateinschule in Göppingen 1891 Evangelisch-theologisches Seminar in Maulbronn 1892 Anstalt Bad Boll, Suizidversuch Verlegung in die Nervenheilanstalt in Stetten im Remstal Ab Ende 1892 Besuch des Gymnasiums in Cannstatt, 1893 Schulabbruch Abbruch seiner ersten Buchhändlerlehre in Esslingen am Neckar nach drei Tagen Frühsommer 1894 Beginn einer Mechanikerlehre in der Turmuhrenfabrik Perrot in Calw Oktober 1895 Beginn einer Buchhändlerlehre in Tübingen 1898 Tätigkeit als Buchhändlergehilfe Ab Herbst 1899 Tätigkeit in einem Antiquariat in Basel 1903 schriftstellerischer Durchbruch mit dem Roman "Peter Camenzind" 1904 Umzug nach Gaienhofen am Bodensee als freier Schriftsteller Ehe mit Maria Bernoulli 1911 Indienreise 1912 Umzug nach Bern 1914 - 1919 Arbeit für die Deutsche Kriegsgefangenenfürsorge, Bern Ab 1919 Wohnsitz in Montagnola (Tessin) 1924 Annahme der Schweizer Staatsbürgerschaft Ehe mit Ruth Wenger 1930 Austritt aus der Preußischen Akademie der Künste 1931 Ehe mit Ninon Dolbin, geb. Ausländer Ab 1933 von den Nationalsozialisten als Vaterlandsverräter diffamiert, wurde im Deutschen Reich kaum eines seiner Werke verlegt 1946 Literatur-Nobelpreis 1962 Tod in Montagnola
Wie von kaum einem zweiten deutscher Autor des 20. Jahrhunderts werden die Werke von Hesse bis heute gelesen. Seine Gedichte und Romane, vor allem der Steppenwolf, haben bis heute zahlreiche Verehrer weltweit und wurden in über 150 Sprachen übersetzt. Seine besondere Leistung liegt in der Verbindung allgemein menschlicher und philosophischer Gedanken mit einem neuromantischen Ton, der vor allem seine Gedichte prägt. Obwohl Hesse nur wenige Monate 1891/92 im Seminar Maulbronn lebte, ist sein Werk bis zum Lebensende stark von den Erfahrungen im Internat geprägt. Direkt verarbeitete er seine Erfahrungen in Unterm Rad, das Kloster hat einen großen Auftritt in Narziß und Goldmund, und die spezielle, württembergische Tradition der Klosterschulen kehrt im Glasperlenspiel wieder.
Zitat
"Vor dem von Doppelsäulchen getragenen Rundbogen des Klostereinganges von Mariabronn, dicht am Wege, stand ein Kastanienbaum, ein vereinzelter Sohn des Südens, von einem Rompilger vor Zeiten mitgebracht, eine Edelkastanie mit starkem Stamm"
Werke (Auswahl)
Peter Camenzind 1904
Unterm Rad 1906
Gertrud 1910
Aus Indien 1913
Demian 1919
Märchen 1919
Siddhartha 1922
Der Steppenwolf 1927
Eine Bibliothek der Weltliteratur 1929
Narziß und Goldmund 1930
Die Morgenlandfahrt 1932
Gedichte 1942
Das Glasperlenspiel 1943
Siehe auch
Hermann Hesse Museum Calw
Calwer Hermann-Hesse-Preis
Hermann-Hesse-Stiftung
Weblinks
Wikipedia zum Thema „Hermann Hesse”
Hermann Hesse Portal
Hermann Hesse Museum Calw
Hermann Hesse auf der Homepage der Stadt Calw
Maulbronner Köpfe - Eine Ausstellung auf dem Schafhof Maulbronn