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[[Datei:GHV Schenk Logo.jpg|thumb|270px|Firmenlogo]] | |||
[[Datei:GHV Schenk_Luftbild.png|thumb|270px|Luftbildaufnahme des Schenk Areals von 1980]] | |||
[[Wilhelm Schenk]] erwarb einst ein Patent zur "Herstellung nahtloser Aluminiumgeschirre im Wege des Gussverfahrens" und gründete 1913 eine Gießerei in Maulbronn. Nach einem Brand im Jahr 1914 wurde die Fabrik 1915 wieder aufgebaut. 1921 übernahm sein Sohn [[Willy Schenk]] als junger Ingenieur die Leitung des Unternehmens. | [[Datei:GHV Schenk_Wilhelm_Schenk.jpeg|thumb|270px|Portrait von Wilhelm Schenk]] | ||
[[Wilhelm Schenk]] erwarb einst ein Patent zur "Herstellung nahtloser Aluminiumgeschirre im Wege des Gussverfahrens" und gründete 1913 eine Gießerei in Maulbronn welche zunächst in Sandguß-Produktion Aluminium Töpfe herstellte. Nach einem Brand im Jahr 1914 wurde die Fabrik 1915 wieder aufgebaut, bald schon nimmt die Fertigung von KFZ-Teilen einen großen Anteil ein. | |||
[[Datei:GHV Schenk_Willy_Schenk.jpeg|thumb|270px|Portrait von Willy Schenk]] | |||
1921 übernahm sein Sohn [[Willy Schenk]] als junger Ingenieur die Leitung des Unternehmens. | |||
Nach dem frühen und plötzlichen Tod von Willy Schenk übernahm dessen Ehefrau [[Erna Schenk]] die Verantwortung für das Unternehmen. | |||
=Firmengeschichte= | |||
<li>'''1924''' gliedert Willy Schenk das Kokillenguß-Verfahren an und erweitert den Betrieb um eine Schlosserei und Modellbau | |||
<li>'''1927''' ensteht ein neues Gebäude für die Kokillengießerei | |||
<li>'''1936''' wird in Schwäbisch Gmünd die Schenk Werkzeug- und Maschinenbau GmbH gegründet. Ebenfalls entsteht dort eine der größten Gießereien Europas. Siedlungen in Schwäbisch Gmünd und Maulbronn für Werksangehörige werden von Schenk mitfinanziert. | |||
<li>'''1938''' Beginn der Druckgußfertigung | |||
<li>'''1938''' 25 Jahre Fa. Schenk [[Schenk-ein_Vierteljahrhundert_Maulbronner-Leichtguss|Unternehmensschrift]]<ref>aus ein Vierteljahrhundert Maulbronner-Leichtguss</ref> | |||
<li>'''1938''' Bewerbungsmappe zum sogenannten [[Schenk-Bewerbung-Leistungskampf-der-Betriebe|Leistungskampf der Betriebe]]<ref>aus Bewerbung Leistungskampf der Betriebe</ref> | |||
<li>'''1939''' Umfirmierung in "W.W.Schenk KG, Leichtgußwerke Maulbronn und Schwäbisch Gmünd" | |||
<li>'''1945/1949''' Nach Kriegsende werden die Werke beschlagnahmt und demontiert, unter schwierigen Bedingungen kann ein Notbetrieb aufrechterhalten werden. Willy Schenk wird von den Alliierten interniert. Nach seiner Entlassung 1948 widmet er sich mit aller Energie dem Wiederaufbau der Werke. | |||
<li>'''1949''' Schenk Filterbau GmbH wird ins Handelsregister eingetragen | |||
<li>'''1953''' Die Druckgießerei Maulbronn bezieht ein eigenes Gebäude | |||
<li>'''1957''' erhält Willy Schenk anlässlich seines Geburtstages die Ehrenbürgerschaft von Maulbronn und Zaisersweiher verliehen | |||
<li>'''1958''' nach dem plötzlichen Tod von Willy Schenk nimmt seine Frau Erna Schenk die Geschicke der Unternehmen in die Hand. Sie baut zielstrebig die Werke Maulbronn und Schwäbisch Gmünd sowohl im Leichtguß, dem Filter- und Maschinenbau auf ein hohes europäisches Niveau aus. | |||
<li>'''1960''' Neubau einer 4620 m² großen Halle für Bearbeitung, Putzerei und Nebenbetriebe | |||
<li>'''1961''' Neubau Zweigwerk in Schwäbisch Gmünd beendet | |||
<li>'''1962''' Neubau der Schenk Werkzeug- und Maschinenbau GmbH in Schwäbisch Gmünd | |||
<li>'''1964''' Neubau der Druckgießerei Maulbronn | |||
[[Datei:GHV Schenk_IDRA.jpeg|thumb|270px|Gießen schwieriger Teile mit dem IDRA System]] | |||
[[Datei:GHV Schenk_Ansaug16V.jpeg|thumb|270px|Kokille zum Gießen des Ansaugrohres eines 16-Ventil-Motors]] | |||
<li>'''1967''' Neue Fabrikations- und Verwaltungsgebäude der Schenk Filterbau GmbH in Waldstetten. Ebenso baut Erna Schenk die "Wolfgang-Werner-Schenk-Hilfe" zu einem Rentenfonds aus. | |||
[[Datei:GHV Schenk_Filter.jpeg|thumb|270px|Filteranlage gefertigt von Schenk Filterbau GmbH in Waldstetten]] | |||
<li>'''1971''' Bezug des neuen Bürogebäudes in Maulbronn | |||
[[Datei:GHV Schenk_Neubau.png|thumb|270px|Neubau Verwaltungsgebäude]] | |||
==weitere Schlaglichter== | |||
<li>'''1976''' eine 2000 t Druckgußmaschine nimmt in Maubronn ihren Betrieb auf | |||
[[Datei:GHV Schenk_Druckguß.jpeg|thumb|270px|Kaltkammer-Druckgußmaschine mit 22000 kN Schließkraft]] | |||
<li>'''1978''' als eine der ersten Leichtmetallgießereien geht in Schwäbisch Gmünd eine automatische Formanlage in Produktion | |||
<li>'''1983''' die Sandgießerei wird ausgebaut und modernisiert | |||
<li>'''1984''' das größte Leichtmetall Gußteil der Welt, eine Lampen Modulaufnahme für einen Sonnensimulator (4000 kg) wird in Maulbronn gegossen | |||
[[Datei:GHV Schenk_Sonnensimulator.jpeg|thumb|270px|Modulaufnahme für einen Sonnensimulator]] | |||
<li>'''1986''' der Ausbau des Zweigwerks in Schwäbisch Gmünd beginnt | |||
<li>'''1987''' Installation einer Datenfernübertragung zur Verbesserung der Logistik mit den Kunden. CNC-Bearbeitungszentren zur Kapazitätserhöhung | |||
<li>'''1988''' 75 Jahre Schenk Leichtguß ein Jahr der Weichenstellung für die Herausforderungen des nächsten Jahrzehnts<ref>aus Unternehmens-Festschrift 75 Jahre Schenk</ref> | |||
==Einelnachweise== | |||
<references /> | |||
[[Category:Museumsräume]] | |||
Aktuelle Version vom 26. April 2026, 07:46 Uhr
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Wilhelm Schenk erwarb einst ein Patent zur "Herstellung nahtloser Aluminiumgeschirre im Wege des Gussverfahrens" und gründete 1913 eine Gießerei in Maulbronn welche zunächst in Sandguß-Produktion Aluminium Töpfe herstellte. Nach einem Brand im Jahr 1914 wurde die Fabrik 1915 wieder aufgebaut, bald schon nimmt die Fertigung von KFZ-Teilen einen großen Anteil ein.

1921 übernahm sein Sohn Willy Schenk als junger Ingenieur die Leitung des Unternehmens.
Nach dem frühen und plötzlichen Tod von Willy Schenk übernahm dessen Ehefrau Erna Schenk die Verantwortung für das Unternehmen.
Firmengeschichte




weitere Schlaglichter

