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'''Willy Schenk''' (* 7. März 1897 in [https://de.wikipedia.org/wiki/Johannesburg Johannesburg]; † 1. März 1958) war einer jener Unternehmer, die früh Verantwortung übernahmen und mit technischem Sachverstand wie auch unternehmerischem Mut ein Familienunternehmen in eine neue Zeit führten. Seine Wurzeln lagen weit entfernt von [https://de.wikipedia.org/wiki/Maulbronn Maulbronn], doch dort sollte er später Spuren hinterlassen, die bis heute sichtbar sind. | |||
[[Datei:GHV_Festschrift_25_Jahre-Fa_Schenk-Bild2.jpg|300px|thumb|right|Willy Schenk (Zeichnung aus der Festschrift von 1938]] | |||
1921, noch ein junger Ingenieur, übernahm er die Aluminium-Gießerei seines Vaters [[Wilhelm Schenk]]. Die frühen 1920er-Jahre waren eine Phase des Aufbruchs, aber auch der Unsicherheiten. Willy führte den Betrieb mit einem klaren Blick für technische Entwicklungen und mit dem Willen, das Unternehmen weiter auszubauen. Bereits 1937 gründete er ein Zweigwerk in [https://de.wikipedia.org/wiki/Schw%C3%A4bisch_Gm%C3%BCnd Schwäbisch Gmünd] – ein Zeichen seines unternehmerischen Weitblicks und seines Vertrauens in die Zukunft der Leichtmetallverarbeitung. | |||
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Sein früher Tod im Jahr 1958 setzte seinem Wirken ein abruptes Ende. Doch sein Name blieb lebendig: In Maulbronn erinnert die Willy-Schenk-Straße an ihn, und in Zaisersweiher trägt die Willy-Schenk-Schule seinen Namen. Beide Orte würdigen damit einen Mann, der die industrielle Entwicklung der Region maßgeblich mitgestaltet hat. | |||
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Aktuelle Version vom 23. April 2026, 07:42 Uhr
Hauptseite > Willy Schenk
Willy Schenk (* 7. März 1897 in Johannesburg; † 1. März 1958) war einer jener Unternehmer, die früh Verantwortung übernahmen und mit technischem Sachverstand wie auch unternehmerischem Mut ein Familienunternehmen in eine neue Zeit führten. Seine Wurzeln lagen weit entfernt von Maulbronn, doch dort sollte er später Spuren hinterlassen, die bis heute sichtbar sind.

1921, noch ein junger Ingenieur, übernahm er die Aluminium-Gießerei seines Vaters Wilhelm Schenk. Die frühen 1920er-Jahre waren eine Phase des Aufbruchs, aber auch der Unsicherheiten. Willy führte den Betrieb mit einem klaren Blick für technische Entwicklungen und mit dem Willen, das Unternehmen weiter auszubauen. Bereits 1937 gründete er ein Zweigwerk in Schwäbisch Gmünd – ein Zeichen seines unternehmerischen Weitblicks und seines Vertrauens in die Zukunft der Leichtmetallverarbeitung.
Privat war er mit Erna Schenk, geborene Janus (1907–1996)[1], verheiratet. Gemeinsam bildeten sie ein starkes Paar, das den Betrieb durch wirtschaftlich wechselvolle Zeiten führte.
Sein früher Tod im Jahr 1958 setzte seinem Wirken ein abruptes Ende. Doch sein Name blieb lebendig: In Maulbronn erinnert die Willy-Schenk-Straße an ihn, und in Zaisersweiher trägt die Willy-Schenk-Schule seinen Namen. Beide Orte würdigen damit einen Mann, der die industrielle Entwicklung der Region maßgeblich mitgestaltet hat.