Dialektesammlung/Wellholz

Aus Museumswiki

Das Wellholz

Wellholz
Wellholz

Ein Wellholz, auch Nudelholz oder Teigroller genannt, ist ein zylindrisches Küchenwerkzeug aus Holz, Metall oder Kunststoff, mit dem Teig gleichmäßig ausgerollt wird. Es wird für zahlreiche Back- und Kochanwendungen genutzt, etwa für Plätzchen-, Kuchen-, Pasta- oder Brotteige. Je nach Region und Tradition gibt es verschiedene Formen: das klassische durchgehende Holzholz, das französische konische Wellholz ohne Griffe oder schwere Metallvarianten für besonders glatte Ergebnisse.

Historisch gehört das Wellholz zu den ältesten Küchenwerkzeugen überhaupt. Bereits in der Antike nutzten Menschen glatte Holzstäbe, um Teig zu bearbeiten; im Mittelalter wurden in Europa handgedrechselte Nudelrollen üblich, oft aus Harthölzern wie Buche oder Ahorn. Mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert entstanden standardisierte Formen und später auch Modelle aus Metall oder Kunststoff. Trotz moderner Küchenmaschinen bleibt das Wellholz ein unverzichtbares Werkzeug in traditionellen Backstuben und Haushalten.[1]

Zur Erklärung bei jedem Interview steht: Jahrgang - Geburtsort/evntl. Lebensort der letzten 20 Jahre

2001 - Maulbronn

1951 - Schmie

1951 - Enzberg/Schmie

1923 - Maulbronn

1952 - Illingen/Lienzingen

1943 - Niedersachsen/Lienzingen

1951 - Kronstadt Honigberg Siebenbürgen/Maulbronn

1941 - Kronstadt Honigberg Siebenbürgen/Maulbronn

1954 - Ottenhausen/Straubenhardt/Maulbronn

1956 - Simmozheim/Maulbronn

1941 - Maulbronn/Hunsrück

1939 - Ludwigshafen/Hunsrück

1988 - Zaisersweiher/Maulbronn

1936 - Maulbronn

1939 - Maulbronn

1939 - Reutlingen/Maulbronn

2004 - Schmie

1959 - Ölbronn

1965 - Schmie/Mühlacker

1935 - Ulm/Maulbronn

1957 - Isingen/Täbingen

1956 - Villingen/Isingen

1946 - Bad Honef/Bielefeld

1953 - Pforzheim/Maulbronn

1975 - Eppingen

1984 - Mindelheim

1952 - Stuttgart/Bietigheim

1964 - Nussbaum/Maulbronn

1980 - Maulbronn

1959 - Bretten

1966 - Ötisheim/Knittlingen


Einzelnachweise