Apotheke - Holz Standgefäße
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Holz-Standgefäße gehörten vom Beginn des Apothekenwesens bis ins 20.Jahrhundert zur Apotheken-Grundausstattung. Waren die Gefäße bis ins 18.Jahrhundert noch prächtig bemalt und verziert, so ging die schlichte Eleganz des Klassizismus auch an alltäglichen Gegenständen wie diesen Holzdosen nicht spurlos vorüber. Die typischen, schlanken Gefäße bildeten nun ein Bild ruhiger und dezenter Reihen in den Apothekenregalen.
Die gedrechselten Gefäße dienten zur Aufbewahrung trockener Substanzen.
- Lycopodium, Bärlappsporen - In der volkstümlichen Medizin werden Kraut und Sporen (Samen) z. B. bei Nieren- und Harnblasenleiden eingesetzt.[1]
- Myrrha – Das Harz des Myrrhenbaums wirkt u.a. entzündungshemmend und desinfizierend. Es wird z.B. zur Mundpflege und als Adstringenz bei Entzündungen oder Wunden eingesetzt[2]
- Psyllii Semen - Flohsamen werden als mildes Laxans bei Durchfall verabreicht, da sie in Gegenwart von Wasser auf das Mehrfache ihres Volumens quellen und den Dehnungsreiz im Darmtrakt auslösen.[3]
Weitere Informationen zu den Holzstandgefäßen bei den Exponaten .
In der Ausstellung sind im Einzelnen folgende Gefäße zu entdecken: