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Wilhelm Schenk erwarb einst ein Patent zur "Herstellung nahtloser Aluminiumgeschirre im Wege des Gussverfahrens" und gründete 1913 eine Gießerei in Maulbronn welche zunächst in Sandguß-Produktion Aluminium Töpfe herstellte. Nach einem Brand im Jahr 1914 wurde die Fabrik 1915 wieder aufgebaut, bald schon nimmt die Fertigung von KFZ-Teilen einen großen Anteil ein. 1921 übernahm sein Sohn Willy Schenk als junger Ingenieur die Leitung des Unternehmens.
Firmengeschichte
1924 gliedert Willy Schenk das Kokillenguß-Verfahren an und erweitert den Betrieb um eine Schlosserei und Modellbau
1927 ensteht ein neues Gebäude für die Kokillengießerei
1936 wir in Schwäbisch Gmünd die Schenk Werkzeug- und Maschinenbau GmbH gegründet. Ebenfalls entsteht dort eine der größten Gießereien Europas. Siedlungen in Schwäbisch Gmünd und Maulbronn für Werksangehörige werden von Schenk mitfinanziert.
1938 Beginn der Druckgußfertigung
1938 25 Jahre Fa. Schenk Unternehmensschrift[1]
1939 Umfirmiverung in "W.W.Schenk KG, Leichtgußwerke Maulbronn und Schwäbisch Gmünd"
1943 Bewerbungsmappe zum sogenannten Leistungskampf der Betriebe[2]
1945/1949 Nach Kriegsende werden die Werke beschlagnahmt und demontiert, unter schwierigen Bedingungen kann ein Notbetrieb aufrechterhalten werden. Willy Schenk wird von den Alliierten interniert. Nach seiner Entlassung 1948 widmet er sich mit aller Energie dem Wiederaufbau der Werke.
1949 Schenk Filterbau GmbH wird ins Handelsregister eingetragen
1953 Die Druckgießerei Maulbronn bezieht ein eigenes Gebäude
1957 erhält Willy Schenk anlässlich seines Geburtstages die Ehrenbürgerschaft von Maulbronn und Zaisersweiher verliehen
1958 nach dem plötzlichen Tod von Willy Schenk nimmt seine Frau Erna Schenk die Geschicke der Unternehmen in die Hand. Sie baut zielstrebig die Werke Maulbronn und Schwäbisch Gmünd sowohl im Leichtguß, dem Filter- und Maschinenbau auf ein hohes europäisches Niveau aus.
1960 Neubau einer 4620 m² großen Halle für Bearbeitung, Putzerei und Nebenbetriebe
1961 Neubau Zweigwerk in Schwäbisch Gmünd beendet
1962 Neubau der Schenk Werkzeug- und Maschinenbau GmbH in Schwäbisch Gmünd
1964 Neubau der Druckgießerei Maulbronn
1967 Neue Fabrikations- und Verwaltungsgebäude der Schenk Filterbau GmbH in Waldstetten. Ebenso baut Erna Schenk die "Wolfgang-Werner-Schenk-Hilfe" zu einem Rentenfonds aus.
1971 Bezug des neuen Bürogebäudes in Maulbronn
weitere Schlaglichter
1976 eine 2000 t Druckgußmaschine nimmt in Maubronn ihren Betrieb auf
1978 als eine der ersten Leichtmetallgießereien geht in Schwäbisch Gmünd eine automatische Formanlage in Produktion
1983 die Sandgießerei wird ausgebaut und modernisiert
1984 das größte Leichtmetall Gußteil der Welt, eine Lampen Modulaufnahme für einen Sonnensimulator (4000 kg) wird in Maulbronn gegossen
1986 der Ausbau des Zweigwerks in Schwäbisch Gmünd beginnt
1987 Installation einer Datenfernübertragung zur Verbesserung der Logistik mit den Kunden. CNC-Bearbeitungszentren zur Kapazitätserhöhung
1988 75 Jahre Schenk Leichtguß ein Jahr der Weichenstellung für die Herausforderungen des nächsten Jahrzehnts[3]
Einelnachweise
- ↑ aus ein Vierteljahrhundert Maulbronner-Leichtguss
- ↑ aus Bewerbung Leistungskampf der Betriebe
- ↑ aus Unternehmens-Festschrift 75 Jahre Schenk