Apotheken Analysewaage: Unterschied zwischen den Versionen

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Bild: GHV_Apotheke-Analysewaage-Thermometer-Spec.jpeg| Aräometermeter Spezifikation
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Bild: GHV Apotheke-Analysewaage-Reitergewicht.jpeg|Reitergewicht
Bild: GHV Apotheke-Analysewaage-Reitergewicht.jpeg|Reitergewicht
Bild: GHV_Apotheke-Analysewaage-Beschreibung-Vorderseite.JPG|Beschreibung Vorderseite
Bild: GHV Apotheke-Analysewaage-Beschreibung-Vorderseite.jpeg|Beschreibung Vorderseite
Bild: GHV_Apotheke-Analysewaage-Beschreibung-RückSeite.jpg|Beschreibung Rückseite
Bild: GHV_Apotheke-Analysewaage-Beschreibung-RückSeite.jpg|Beschreibung Rückseite
Bild: GHV_Apotheke-Analysewaage-Gebrauchsanweisung.jpg|Gebrauchsanweisung
Bild: GHV_Apotheke-Analysewaage-Gebrauchsanweisung.jpg|Gebrauchsanweisung

Version vom 4. Mai 2026, 13:08 Uhr

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Apotheken Analysewaage

Apotheken Analysewaage


Objektgattung Apotheken Waage
Epoche
Entstehungsjahr 1911
Herstellungsort Cannstatt
Hersteller Schabel & Wenzel
Stil
Material Holz, Metall
Höhe 44 cm
Breite 42 cm
Tiefe 24 cm
Durchmesser
Herkunftsort Kloster-Apotheke Maulbronn
Vorbesitzer Werner und Gisela Baier
Zugangsjahr 2012
Zugangsart Schenkung
Ausstellungsort Dachgeschoss
Themenkreis Apotheke

Die Feinwaage für 100 Gramm Höchstlast steht geschützt in einem Holzgehäuse. Auf der Skala befindet sich das Herstellersignet „Schabel & Wenzel Cannstadt“. Das Gehäuse hatte ursprünglich vier höhenverstellbaren Standfüßen aus Metall, besitzt eine Schublade und ist allseitig mit Glasfenstern umgeben. Der vordere Glasrahmen lässt sich hochschieben, um an die Waage zu gelangen. Die zwei verbliebenen Standfüße befinden sich in der Schublade.


Inhalt der Schublade

Desweiteren befinden sich in der Schublade:

  • Ein Aräometerzylinder (Glaszylinder)
  • Zwei Aräometermeter (mit eingebautem Thermometer)
  • Eine Aufhängung [1]
  • Ein Gewichtssatz
  • Zwei Schachteln mit Haken
  • Eine runde Schachtel mit der Aufschrift „Kloster-Apotheke Maulbronn – H. Schweitzer“
  • Ein Reitergewicht
  • Ein Briefumschlag mit einem Anschreiben (Beschreibung) des Pharmazeutischen Landesvereins und der Gebrauchsanweisung


== Das Anschreiben des Pharmazeutischen Landesvereins ==Datei

Das Anschreiben gibt Auskunft über den Grund des Kaufs der Waage: „Die 5.Ausgabe des Deutschen Arzneibuches sieht für den Apothekenbetrieb eine Waage mit einer Empfindlichkeit von 1 mg in der Tragkraft von 100 gr. Die Einführungsbestimmungen der verschiedenen Bundesstaaten haben … die Anschaffung solcher Waagen verlangt. Der Obmann des Pharmazeutischen Landesvereins hat mit einer leistungsfähigen einheimischen Fabrik wegen gemeinschaftlichen Bezugs einer den Anforderungen entsprechenden Präzisionswaage verhandelt …“

Eine handschriftliche Notiz auf dem Anschreiben sagt darüber hinaus:

  • Anschaffung November 1911
  • Preis der Waage im polierten Mahagoniglaskasten 75,50 Mark – abzüglich Rabatt 53,50 Mark.[2]

Galerie

Einzelnachweise

Weblinks

https://publikationsserver.tu-braunschweig.de/receive/dbbs_mods_00000849 Deutsches Arzneibuch : 5. Ausgabe 1910. 5. Ausgabe. Berlin: Decker