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Das Hauptthema des großen Saales ist Maulbronn. Exponate, Vitrinen und Bildtafeln zeigen Aspekte des Lebens und der Arbeit in der bürgerlichen Gemeinde. Maulbronn war als früherer Oberamtssitz sowohl von Beamten als auch von Bauern und Handwerkern geprägt. Zudem hatten Steinbruchbetriebe und Aluminiumgießereien einen industriellen Einfluss auf die Stadt. Ein Modell des Schafhofs, in dem sich das Museum befindet, ist ebenfalls ausgestellt.
Das Hauptthema des großen Saales ist Maulbronn. Exponate, Vitrinen und Bildtafeln zeigen Aspekte des Lebens und der Arbeit in der bürgerlichen Gemeinde. Maulbronn war als früherer Oberamtssitz sowohl von Beamten als auch von Bauern und Handwerkern geprägt. Zudem hatten Steinbruchbetriebe und Aluminiumgießereien einen industriellen Einfluss auf die Stadt. Ein Modell des Schafhofs, in dem sich das Museum befindet, ist ebenfalls ausgestellt.


=== Historische Küche ===
*[[Historische Küche]]
Die Küche dient als sozialer Treffpunkt und enthält eine offene Feuerstelle, Gerätschaften sowie Mobiliar aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Der gemauerte Herd mit offener Feuerstelle wurde bis ins späte 19. Jahrhundert genutzt. Ein Nachbau von Dieter Ziegelbauer und Mattes Sieber orientiert sich an Vorbildern um 1830.
*[[Spielzeug]]
*[[Gießerei]]
*[[Brauerei]]
*[[Druckerei]]


In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts kamen Kombinationen aus Heizofen und Kochherd mit seitlich eingebauten Backröhren auf den Markt. Ein ausgestellter Herd der Marke „Ebeha“ (Erste Bruchsaler Herdfabrik) stammt aus dem Haus von Robs Mayer in der Frankfurter Straße.
Die Theatergruppe des Museums nahm 2020 eine Szene in der Küche auf, bei der ein Marmorkuchen im holzbefeuerten Ofen gebacken wurde.


=== Spielzeug ===
=== Spielzeug ===

Version vom 17. Februar 2025, 20:06 Uhr

Museum auf dem Schafhof/Obergeschoss

Das Obergeschoss des Museums auf dem Schafhof beherbergt neben dem großen Saal, der für Sonderausstellungen, Vortrags- und Filmveranstaltungen genutzt wird, auch eine Küche mit Einrichtungsgegenständen aus dem 19. Jahrhundert. Während der Öffnungszeiten dient die Küche als Café.

Das Hauptthema des großen Saales ist Maulbronn. Exponate, Vitrinen und Bildtafeln zeigen Aspekte des Lebens und der Arbeit in der bürgerlichen Gemeinde. Maulbronn war als früherer Oberamtssitz sowohl von Beamten als auch von Bauern und Handwerkern geprägt. Zudem hatten Steinbruchbetriebe und Aluminiumgießereien einen industriellen Einfluss auf die Stadt. Ein Modell des Schafhofs, in dem sich das Museum befindet, ist ebenfalls ausgestellt.


Spielzeug

Im Obergeschoss des Museums sind verschiedene Spielzeuge aus Maulbronner Kinderzimmern ausgestellt, darunter Puppenstuben und Spielzeughaushaltsgeräte aus den 1950er- und 1960er-Jahren.

Ein besonderes Exponat ist das "BLITZ-TYP 216 RAKETEN-AUTO-RENNEN" aus der DDR von 1959. Es handelt sich um ein mechanisches Autorennen mit Holzautos, die mit einer speziellen Gummizug-Startvorrichtung katapultiert werden.

Ebenfalls ausgestellt ist eine Blecheisenbahn der Spur 0, bestehend aus einer Lok mit Schlepptender, einem Personenwagen, zwei beladenen Plattenwagen und zwei Rungenwagen. Die Dampflokomotive mit der Kennzeichnung 302417 wurde von der Firma Distler hergestellt. Weitere Waggons stammen von Märklin (1930–1940).

Steinbruch

Im Museum sind Informationen zur Bedeutung der Steinbruchbetriebe für Maulbronn ausgestellt.

Gießerei

Wilhelm Schenk erwarb einst ein Patent zur "Herstellung nahtloser Aluminiumgeschirre im Wege des Gussverfahrens" und gründete 1913 eine Gießerei in Maulbronn. Nach einem Brand im Jahr 1914 wurde die Fabrik 1915 wieder aufgebaut. 1921 übernahm sein Sohn Willy Schenk die Leitung des Unternehmens.

Brauerei

Während des Ersten Weltkriegs (1914–1918) ging die Klosterbrauerei in Konkurs. 1923 entstand die Aktiengesellschaft „Firma Klosterkellerei Maulbronn“ mit einem Grundkapital von 35 Millionen Mark. Das Unternehmen produzierte und vertrieb Malz, Bier und weitere Lebensmittel sowie Futtermittel.

Druckerei

Robert Friedrich Mayer übernahm die von seinem Schwager geleitete Druckerei in Maulbronn und gab die Zeitung „Maulbronner Bürgerfreund“, später „Maulbronner Tagblatt“, heraus.

Weblinks

Einzelnachweise