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Das Hauptthema des großen Saales ist Maulbronn. Exponate, Vitrinen und Bildtafeln zeigen Aspekte des Lebens und der Arbeit in der bürgerlichen Gemeinde. Maulbronn war als früherer Oberamtssitz sowohl von Beamten als auch von Bauern und Handwerkern geprägt. Zudem hatten Steinbruchbetriebe und Aluminiumgießereien einen industriellen Einfluss auf die Stadt. Ein Modell des Schafhofs, in dem sich das Museum befindet, ist ebenfalls ausgestellt. | Das Hauptthema des großen Saales ist Maulbronn. Exponate, Vitrinen und Bildtafeln zeigen Aspekte des Lebens und der Arbeit in der bürgerlichen Gemeinde. Maulbronn war als früherer Oberamtssitz sowohl von Beamten als auch von Bauern und Handwerkern geprägt. Zudem hatten Steinbruchbetriebe und Aluminiumgießereien einen industriellen Einfluss auf die Stadt. Ein Modell des Schafhofs, in dem sich das Museum befindet, ist ebenfalls ausgestellt. | ||
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Version vom 17. Februar 2025, 20:06 Uhr
Museum auf dem Schafhof/Obergeschoss
Das Obergeschoss des Museums auf dem Schafhof beherbergt neben dem großen Saal, der für Sonderausstellungen, Vortrags- und Filmveranstaltungen genutzt wird, auch eine Küche mit Einrichtungsgegenständen aus dem 19. Jahrhundert. Während der Öffnungszeiten dient die Küche als Café.
Das Hauptthema des großen Saales ist Maulbronn. Exponate, Vitrinen und Bildtafeln zeigen Aspekte des Lebens und der Arbeit in der bürgerlichen Gemeinde. Maulbronn war als früherer Oberamtssitz sowohl von Beamten als auch von Bauern und Handwerkern geprägt. Zudem hatten Steinbruchbetriebe und Aluminiumgießereien einen industriellen Einfluss auf die Stadt. Ein Modell des Schafhofs, in dem sich das Museum befindet, ist ebenfalls ausgestellt.
Spielzeug
Im Obergeschoss des Museums sind verschiedene Spielzeuge aus Maulbronner Kinderzimmern ausgestellt, darunter Puppenstuben und Spielzeughaushaltsgeräte aus den 1950er- und 1960er-Jahren.
Ein besonderes Exponat ist das "BLITZ-TYP 216 RAKETEN-AUTO-RENNEN" aus der DDR von 1959. Es handelt sich um ein mechanisches Autorennen mit Holzautos, die mit einer speziellen Gummizug-Startvorrichtung katapultiert werden.
Ebenfalls ausgestellt ist eine Blecheisenbahn der Spur 0, bestehend aus einer Lok mit Schlepptender, einem Personenwagen, zwei beladenen Plattenwagen und zwei Rungenwagen. Die Dampflokomotive mit der Kennzeichnung 302417 wurde von der Firma Distler hergestellt. Weitere Waggons stammen von Märklin (1930–1940).
Steinbruch
Im Museum sind Informationen zur Bedeutung der Steinbruchbetriebe für Maulbronn ausgestellt.
Gießerei
Wilhelm Schenk erwarb einst ein Patent zur "Herstellung nahtloser Aluminiumgeschirre im Wege des Gussverfahrens" und gründete 1913 eine Gießerei in Maulbronn. Nach einem Brand im Jahr 1914 wurde die Fabrik 1915 wieder aufgebaut. 1921 übernahm sein Sohn Willy Schenk die Leitung des Unternehmens.
Brauerei
Während des Ersten Weltkriegs (1914–1918) ging die Klosterbrauerei in Konkurs. 1923 entstand die Aktiengesellschaft „Firma Klosterkellerei Maulbronn“ mit einem Grundkapital von 35 Millionen Mark. Das Unternehmen produzierte und vertrieb Malz, Bier und weitere Lebensmittel sowie Futtermittel.
Druckerei
Robert Friedrich Mayer übernahm die von seinem Schwager geleitete Druckerei in Maulbronn und gab die Zeitung „Maulbronner Bürgerfreund“, später „Maulbronner Tagblatt“, heraus.