Dialektesammlung/Album: Unterschied zwischen den Versionen
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Ein Poesiealbum ist ein kleines Erinnerungsbuch, in das Freunde, Mitschüler oder Familienmitglieder persönliche Sprüche, Widmungen, Zeichnungen oder kleine Kunstwerke eintragen. Es dient als emotionales Andenken an gemeinsame Zeiten und wurde besonders von Kindern und Jugendlichen genutzt, um Freundschaften festzuhalten. Typisch sind liebevolle Verse, Sinnsprüche, Blumenbilder oder kleine Collagen, die oft die Persönlichkeit des Eintragenden widerspiegeln. | |||
Historisch entstand das Poesiealbum aus den sogenannten „Stammbüchern“ des 16. und 17. Jahrhunderts, die ursprünglich von Studenten und Gelehrten geführt wurden. In diese trugen Professoren, Kommilitonen oder bedeutende Persönlichkeiten Zitate, Wappen oder Lebensweisheiten ein. Im 19. Jahrhundert wandelte sich das Stammbuch zum Poesiealbum für Mädchen und junge Frauen, das zunehmend mit romantischen Motiven, Blumenmalereien und moralischen Sprüchen gefüllt wurde. Im 20. Jahrhundert wurde es zu einem festen Bestandteil der Schulzeit vieler Kinder und ist bis heute ein nostalgisches Erinnerungsstück.<ref>https://de.wikipedia.org/wiki/Poesiealbum</ref> | |||
Beliebte Sprüche über die Epochen: | |||
1. Frühe Neuzeit (Stammbücher, 16.–17. Jahrhundert) | |||
'''''„Edel sei der Mensch, hilfreich und gut.“ ''''' | |||
2. Biedermeier & 19. Jahrhundert | |||
'''''„Sei wie das Veilchen im Moose, bescheiden, sittsam und rein.“''''' | |||
3. Frühes bis mittleres 20. Jahrhundert | |||
'''''„Rosen, Tulpen, Nelken, alle Blumen welken – nur die eine nicht, und die heißt: Vergiss mich nicht.“''''' | |||
4. Späte 20. Jahrhundert (Schulzeit‑Poesiealben) | |||
'''''„Freunde sind wie Sterne: Man sieht sie nicht immer, aber sie sind immer da.“''''' | |||
5. Moderne (21. Jahrhundert) | |||
'''''„Sammle Augenblicke, nicht Dinge.“''''' | |||
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==Einzelnachweise== | |||
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Aktuelle Version vom 23. Februar 2026, 09:11 Uhr
Das Poesiealbum

Ein Poesiealbum ist ein kleines Erinnerungsbuch, in das Freunde, Mitschüler oder Familienmitglieder persönliche Sprüche, Widmungen, Zeichnungen oder kleine Kunstwerke eintragen. Es dient als emotionales Andenken an gemeinsame Zeiten und wurde besonders von Kindern und Jugendlichen genutzt, um Freundschaften festzuhalten. Typisch sind liebevolle Verse, Sinnsprüche, Blumenbilder oder kleine Collagen, die oft die Persönlichkeit des Eintragenden widerspiegeln.
Historisch entstand das Poesiealbum aus den sogenannten „Stammbüchern“ des 16. und 17. Jahrhunderts, die ursprünglich von Studenten und Gelehrten geführt wurden. In diese trugen Professoren, Kommilitonen oder bedeutende Persönlichkeiten Zitate, Wappen oder Lebensweisheiten ein. Im 19. Jahrhundert wandelte sich das Stammbuch zum Poesiealbum für Mädchen und junge Frauen, das zunehmend mit romantischen Motiven, Blumenmalereien und moralischen Sprüchen gefüllt wurde. Im 20. Jahrhundert wurde es zu einem festen Bestandteil der Schulzeit vieler Kinder und ist bis heute ein nostalgisches Erinnerungsstück.[1]
Beliebte Sprüche über die Epochen:
1. Frühe Neuzeit (Stammbücher, 16.–17. Jahrhundert) „Edel sei der Mensch, hilfreich und gut.“
2. Biedermeier & 19. Jahrhundert „Sei wie das Veilchen im Moose, bescheiden, sittsam und rein.“
3. Frühes bis mittleres 20. Jahrhundert „Rosen, Tulpen, Nelken, alle Blumen welken – nur die eine nicht, und die heißt: Vergiss mich nicht.“
4. Späte 20. Jahrhundert (Schulzeit‑Poesiealben) „Freunde sind wie Sterne: Man sieht sie nicht immer, aber sie sind immer da.“
5. Moderne (21. Jahrhundert) „Sammle Augenblicke, nicht Dinge.“