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	<title>Museumswiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://museum-auf-dem-schafhof.de/index.php?title=Maria_Weissert-Hartmann&amp;diff=805</id>
		<title>Maria Weissert-Hartmann</title>
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		<updated>2025-04-15T15:41:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RG: Kategorie hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Maria Weissert-Hartmann=&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Maria Weißert-Hartmann&#039;&#039;&#039; geb. Nusser (* 26. Dezember 1928 in Maulbronn; † 30. Januar 2018 [1] in Maulbronn) wuchs auf dem Schafhof in Maulbronn auf. Sie hat 2005 ihre Kindheitserinnerungen aufgeschrieben und die Unterlagen dem Geschichts- und Heimatverein Maulbronn überlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
[[Kindheit_auf_dem_Schafhof_—_Maria_Weissert-Hartmann | Kindheitserinnerungen (2005)]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Hebamme_Friedericke_Klink | Aus dem Leben der Hebamme Friederike Klink (Herbst 2017)]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Sattler_Frierich_Broß | Eine Anekdote zum Sattler Friedrich Broß (Herbst 2017)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelnachweise&lt;br /&gt;
↑ https://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=5788&amp;amp;tomb=60&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hauptseite|-Zurück-]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Category:Frau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RG</name></author>
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		<title>Willy Schenk</title>
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		<updated>2025-04-15T15:41:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RG: Kategorie hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Willy Schenk=&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Willy Schenk&#039;&#039;&#039; (* 1897 in Johannesburg; † 1958) war Unternehmer aus Maulbronn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verheiratet mit Erna Schenk [1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 übernahm Willy Schenk als junger Ingenieur die Aluminium-Gießerei seines Vaters [[Wilhelm Schenk]]. 1937 gründete er ein Zweigwerk in Schwäbisch Gmünd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihm ist die Willy-Schenk-Straße in Maulbronn und die Willy-Schenk-Schule in Zaisersweiher benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelnachweise&lt;br /&gt;
↑ https://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=5804&amp;amp;tomb=48&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de&lt;br /&gt;
https://ziegler-schenk.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hauptseite|-Zurück-]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Category:Mann]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RG</name></author>
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		<title>Wilhelm Schenk</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;RG: Kategorie hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Wilhelm Schenk=&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wilhelm Schenk&#039;&#039;&#039; (* 1879; † 1924) war Unternehmer in Maulbronn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Herkunft==&lt;br /&gt;
Wilhelm Schenks Vater war als Küfer-Wandergeselle nach (Maulbronn-)Schmie gekommen und wurde dort ansässig. Da die Aufträge im Steinhauerdorf Schmie nicht ausreichten, arbeitete er für die Klosterbrauerei in Maulbronn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Steinhauer und Bierbrauer==&lt;br /&gt;
Wilhelm erlernte das Steinhauerhandwerk in Offenburg und arbeitete anschließend in Schmie (Steinhauerstube). Kurz darauf wurde er zum zweijährigen Wehrdienst nach Ludwigsburg eingezogen. Im Alter von 24 Jahren wanderte er nach Südafrika aus und leitete schon bald eine Bierbrauerei in Johannesburg. 1895 heiratete er die aus Schmie stammende, damals in Amerika lebende Luise Goutier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Südafrika==&lt;br /&gt;
1897 wurde der Sohn Willy Schenk in Johannesburg geboren. Als im Jahr 1899 der zweite Burenkrieg in Südafrika ausbrach, führte Wilhelm Schenk eine aus deutschstämmigen Freiwilligen und Buren aufgestellte Artillerie-Abteilung bis zur Niederlage 1902.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gießerei==&lt;br /&gt;
1906 kehrten die Schenks nach einem mehrmonatigen Aufenthalt in Paris nach Schmie zurück, zogen aber im Jahr darauf nach Maulbronn. Wilhelm Schenk erwarb ein Patent zur &amp;quot;Herstellung nahtloser Aluminiumgeschirre im Wege des Gussverfahrens&amp;quot; und gründete 1913 seine Gießerei in Maulbronn. Im selben Jahr rief er die Sanitätskolonne Maulbronn ins Leben, deren erster Leiter er selbst war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 brannte die Fabrik völlig nieder, konnte aber im folgenden Jahr wieder neu aufgebaut werden. Als während des Ersten Weltkriegs (1914-1918) die Klosterbrauerei in Konkurs geriet, beteiligte sich Wilhelm Schenk an einem Nachfolgebetrieb, dem 1923 die Aktiengesellschaft &amp;quot;Firma Klosterkellerei Maulbronn&amp;quot; mit einem Grundkapital von 35 Millionen Mark während der Inflationszeit folgte. Das Unternehmen produzierte und vertrieb Malz, Bier und sonstige Erzeugnisse der Nahrungs- sowie Futtermittelindustrie und handelte mit Wein. Nebenbei betrieb er eine aus der Brauerei stammende Branntweinbrennerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vielbeschäftigte Wilhelm Schenk kam, wenn ihn seine Freunde in den frühen Morgenstunden zur Jagd abholten, manches Mal direkt von der Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 übernahm Sohn Willy Schenk als junger Ingenieur die Aluminium-Gießerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hauptseite|-Zurück-]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Category:Mann]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<id>https://museum-auf-dem-schafhof.de/index.php?title=Friedrich_Sch%C3%A4fer_(Senior)&amp;diff=802</id>
		<title>Friedrich Schäfer (Senior)</title>
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		<updated>2025-04-15T15:40:52Z</updated>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Friedrich Schäfer (Senior)=&lt;br /&gt;
OpenStreetMap&lt;br /&gt;
Karte anzeigen&lt;br /&gt;
Friedrich Schäfer war Landwirt in Maulbronn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war verheiratet mit Friederike Münsinger. Der Ehe entstammten die Söhne Friedrich (1893-1918), Friseur, und Albert (1894-1916), Bäcker, die beide im Ersten Weltkrieg gefallen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie Schäfer lebte in dem Gebäude Schafhof 8 gegenüber dem heutigen Museum auf dem Schafhof und betrieb dort eine Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Category:Mann]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Friedrich Schäfer</title>
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		<updated>2025-04-15T15:40:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RG: Kategorie hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Friedrich Schäfer=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Schäfer als junger Friseur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verleihungsurkunde des Eisernen Kreuzes 1917&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Friedrich Schäfer&#039;&#039;&#039; (* 1893; † 1918) war Friseur in Maulbronn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war der ältere Sohn Sohn des Landwirts Friedrich Schäfer senior und wohnte im Schafhof 8 in Maulbronn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ersten Weltkrieg war er beim Militär und nahm an Kampfeinsätzen teil. Im September 1917 wurde er mit dem Eisernen Kreuz zweiter Klasse ausgezeichnet. 1918 fiel er im Krieg [1]. Sein jüngerer Bruder Albert Schäfer fiel 1916 ebenfalls im Ersten Weltkrieg .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch&lt;br /&gt;
Postkartenalbum der Brüder Friedrich und Albert Schäfer&lt;br /&gt;
Einzelnachweise&lt;br /&gt;
↑ https://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=5789&amp;amp;tomb=10&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hauptseite|-Zurück-]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Category:Mann]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Albert Schäfer</title>
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		<updated>2025-04-15T15:40:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Albert Schäfer=&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Albert Schäfer&#039;&#039;&#039; (* 1894; † 1916) war Bäcker in Maulbronn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war der jüngere Sohn des Landwirts Friedrich Schäfer senior und wohnte im Schafhof 8 in Maulbronn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ersten Weltkrieg wurde er zum Militär eingezogen und fiel 1916 [1]. Sein jüngerer Bruder Friedrich Schäfer fiel 1918 ebenfalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch&lt;br /&gt;
Postkartenalbum der Brüder Friedrich und Albert Schäfer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelnachweise&lt;br /&gt;
↑ https://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=5789&amp;amp;tomb=10&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Category:Mann]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Friedrich Rieger</title>
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		<updated>2025-04-15T15:39:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RG: Kategorie hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Friedrich Rieger==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Friedrich Rieger&#039;&#039;&#039; war Brauereibesitzer in Maulbronn. Er betrieb die von 1873 bis 1924 bestehende Klosterbrauerei Maulbronn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hauptseite|-Zurück-]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Category:Mann]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RG</name></author>
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		<title>Robs Mayer</title>
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		<updated>2025-04-15T15:39:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RG: Kategorie hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Robs Mayer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Robs Mayer, Selbstbildnis, 1943&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Robs Mayer&#039;&#039;&#039;, eigentlich Robert Manfred Friedrich Mayer (* 20. Dezember 1907 in Maulbronn; † 13. Dezember 1989 in Meisenheim) war Maler. Vor und nach dem Zweiten Weltkrieg hatte er Lehraufträge am Evangelischen Seminar in Maulbronn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leben&lt;br /&gt;
Er war Sohn des Maulbronner Druckers und Verlegers Robert Friedrich Mayer (1880-1956). Parallel zu seiner Graveurlehre in Pforzheim widmete er sich bei Prof. Hildenbrandt der Ölmalerei. In Stuttgart, Wien, Florenz und Berlin vervollständigte er seine Studien. Ein reiches Portraitschaffen belegt diese Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1931 heiratete Robs Mayer die gebürtige Kreuznacher Kunstmalerin Marianne Schneegans (1904-1997). Das Ehepaar versuchte, sich als freischaffende Künstler eine Existenz aufzubauen. Marianne Schneegans entwarf Grußkarten, die Robs Mayer, der gelernte Graveur, als Kupferstiche ausführte und selbst druckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Hochzeit nahm er am Evangelischen Seminar Maulbronn einen Lehrauftrag an. Daneben erschienen Illustrationen in Büchern und Zeitschriften sowie Werbegrafik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1940 wurde er Wehrmachtssoldat. Robs Mayer lernte Europa von Norwegen bis zur russischen Steppe kennen. Es entstanden bewegende Bilder. 1945 geriet er in amerikanische Kriegsgefangenschaft und wurde anschließend nach Elsass interniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1948 malte er in Maulbronn Wald- und Erntebilder, nahm Lehraufträge am Evangelischen Seminar sowie am Progymnasium an und fand allmählich wieder Anschluss an das Schaffen vor 1933.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957/1958 erhielt er einen Lehrauftrag am Paul-Schneider-Gymnasium in Meisenheim a. Glan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Eintritt in den Ruhestand 1972 bis in die frühen 1980er Jahre entstehen neue eigenwillige Arbeiten voll kräftiger Wirkung und Schönheit. Bis zu seinem Tod in Meisenheim war Robs Mayer kontinuierlich als Künstler tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Category:Mann]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RG</name></author>
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		<id>https://museum-auf-dem-schafhof.de/index.php?title=Robert_Mayer&amp;diff=797</id>
		<title>Robert Mayer</title>
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		<updated>2025-04-15T15:39:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RG: Kategorie hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Robert Friedrich Mayer=&lt;br /&gt;
OpenStreetMap&lt;br /&gt;
Karte anzeigen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Robert Friedrich Mayer&#039;&#039;&#039; (* 1880 in Maulbronn; † 1956) war Drucker und Verleger in Maulbronn. Die Druckerei befand sich in dem Haus der heutigen Frankfurter Straße 12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ausbildung==&lt;br /&gt;
Er lernte nach dem Besuch der Realschule in Knittlingen under Höheren Bürgerschule in Bretten bei seinem Schwager Hugo Kaiser das Druckerhandwerk. Robert Mayer arbeitete in verschiedenen Druckereien auf der schwäbischen Alb, in Stuttgart und Wermelskirchen, wo er seine spätere Frau Maria Klaucke kennen lernte, die er 1905 in Stuttgart heiratete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeitung==&lt;br /&gt;
Er übernahm die von seinem Schwager geleitete elterliche Druckerei in Maulbronn und gab die Zeitung &amp;quot;Maulbronner Bürgerfreund&amp;quot;, später &amp;quot;Maulbronner Tagblatt&amp;quot;, für den Oberamtsbezirk Maulbronn heraus. Die Zeitung wurde als offizielles Amtsblatt vom nationalsozialistischen &amp;quot;Braunen Sender&amp;quot; ab 1. September 1933 offizielles Bezirksamtsblatt. Im Gemeinderatsprotokoll der Stadt Maulbronn vom 19. September 1933 heißt es: &amp;quot;Der Vorsitzende (Bürgermeister August Kienzle) bemerkte hierzu, dass ihm diese Veröffentlichung die peinlichste gewesen sei, die er in den 17 Jahren seiner hies. Ortsvorstehertätigkeit bekanntgeben musste; er erblicke in dieser Massnahme selbst einen Prestigeverlust für die Oberamtsstadt, die ganz unbeteiligt ist und nicht einmal gehört wurde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Rechnungsunterlagen der Stadt Maulbronn ist das &amp;quot;Maulbronner Tagblatt&amp;quot; bis ins Jahr 1941 nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GHV-Schaf-DerBuergerfreund.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bücher==&lt;br /&gt;
Außer der Zeitung gab Robert Mayer verschiedene lokalgeschichtliche Bücher, Klosterführer und den Titel &amp;quot;Bruder Ulricus&amp;quot; von Max Dürr mit Illustrationen von Mayers Schwiegertochter Marianne Schneegans heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur durch gelegentliche Druckaufträge und den Laden der Frau konnte nach dem Zweiten Weltkrieg der Lebensunterhalt gesichert werden. Der Sohn ist der Kunstmaler Robs Mayer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hauptseite|-Zurück-]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Category:Mann]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RG</name></author>
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		<id>https://museum-auf-dem-schafhof.de/index.php?title=Kurt_Kr%C3%BCger&amp;diff=796</id>
		<title>Kurt Krüger</title>
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		<updated>2025-04-15T15:39:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RG: Kategorie hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Kurt Krüger=&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kurt Krüger&#039;&#039;&#039; (* 8. Februar 1903 in Maulbronn; † 1973) war Buchbinder und Buchhändler in Maulbronn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurzbiografie==&lt;br /&gt;
Geboren in Maulbronn am 08.02.1903 als Sohn des August Krüger und der Sophie geb. Heugel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*1926 – 1928 Aufenthalt in New York, USA&lt;br /&gt;
*1931 geplante Auswanderung in die USA&lt;br /&gt;
*1938 Übernahme der Buchbinderei/Buchhandlung von seinem Vater&lt;br /&gt;
*1938 Eheschließung mit Julie geb. Dorfschmid aus Nürtingen&lt;br /&gt;
*1939 – 1945 Kriegsdienst&lt;br /&gt;
*1968 Übergabe der Buchhandlung an Sohn Klaus&lt;br /&gt;
*Gestorben 1973&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hauptseite|-Zurück-]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Category:Mann]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RG</name></author>
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		<id>https://museum-auf-dem-schafhof.de/index.php?title=Friederike_Klink&amp;diff=795</id>
		<title>Friederike Klink</title>
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		<updated>2025-04-15T15:38:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RG: Kategorie hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Friederike Karoline Klink=&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Friederike Karoline Klink&#039;&#039;&#039; (* 6. April 1895 in Maulbronn; † 28. August 1970 [1] in Mühlacker) war Hebamme in Maulbronn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
[[Hebamme_Friedericke_Klink | Erzählung aus dem Leben der Hebamme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelnachweise&lt;br /&gt;
↑ https://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=5789&amp;amp;tomb=312&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hauptseite|-Zurück-]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Category:Frau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RG</name></author>
	</entry>
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		<id>https://museum-auf-dem-schafhof.de/index.php?title=Klaus_Fritz&amp;diff=794</id>
		<title>Klaus Fritz</title>
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		<updated>2025-04-15T15:38:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RG: Kategorie hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Klaus Fritz=&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Klaus Theodor August Fritz&#039;&#039;&#039; (* 13. August 1940 in Maulbronn; † 4. August 2017 in Ludwigsburg) war Gemeinderat in Maulbronn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitglied des Gemeinderates von 1980 bis 1994 und Fraktionsvorsitzender der Freien Wählergemeinschaft. Als Vorsitzender der Maulbronner Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins über mehr als vier Jahrzehnte war er maßgeblich beteiligt am Aufbau der internationalen Städtepartnerschaft Maulbronn – Valdahon (Frankreich - Wikipedia zum Thema „Le Valdahon”) und in den 1990er-Jahren Präsident des Partnerschaftskomitees.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Ur-Maulbronner Klaus Fritz lag das Vereinswesen seiner Stadt und damit auch das Maulbronner Klosterfest sehr am Herzen. Dem Förderverein Maulbronner Kultur als neuem Festveranstalter war er Gründungsvorsitzender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat sich um seine Heimatstadt verdient gemacht und wurde deshalb mit der Klosterstadt-Medaille und der Partnerschaftsmedaille ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
[[Interview_mit_Marga_Reutter_und_Klaus_Fritz | Von Gasthöfen, Stadtbad und anderen Originalen (2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hauptseite|-Zurück-]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Category:Mann]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RG</name></author>
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		<title>Friedrich Esenwein</title>
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		<updated>2025-04-15T15:37:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RG: Kategorie hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Friedrich Esenwein&#039;&#039;&#039; (* 19. August 1923 in Maulbronn; † 24. Januar 2020 in Maulbronn) war Landwirt und Winzer in Maulbronn, wo er auch dem Gemeinderat angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurzbiografie==&lt;br /&gt;
geboren auf dem Elfingerhof als drittes Kind von Friedrich Esenwein, Weingärtner, und dessen Frau Marie, geb. Siegrist&lt;br /&gt;
April bis Mitte September 1942 Ausbildung zum Kriegsdienst in Böblingen, danach Kriegsdienst mit Stationen in Afrika, danach Gefangenschaft in USA&lt;br /&gt;
April 1946 Rückkehr aus Gefangenschaft in den USA&lt;br /&gt;
1954 Hochzeit mit Frida Esenwein&lt;br /&gt;
1959 in den Maulbronner Gemeinderat gewählt&lt;br /&gt;
1961 Übernahme des elterlichen Landwirtschafts- und Weinbaubetriebs&lt;br /&gt;
Er hat 2007 seine Erinnerungen an Krieg und Gefangenschaft aufgeschrieben und die Unterlagen dem Geschichts- und Heimatverein Maulbronn überlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hauptseite|-Zurück-]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ausführlicher Lebenslauf==&lt;br /&gt;
===Kindheit und Schulzeit===&lt;br /&gt;
GHV Lebenslauf Friedrich Esenwein.ogg&lt;br /&gt;
geboren bin ich am 19.8.1923 an einem Sonntag auf dem Elfingerhof. Ich war das dritte Kind meiner Eltern Friedrich Esenwein, Weingärtner und Marie, geb. Siegrist. Zusammen mit meinen Schwestern Frieda und Maria wuchs ich in einem Bauern- und Weingärtnerhaus auf. Im Haushalt lebten außerdem noch der Onkel meines Vaters - ebenfalls ein Friedrich Esenwein genannt der „Dete“ und seine Frau Auguste, geb. Siegrist, eine Tante meiner Mutter. Da sie keine Kinder hatten, haben sie meine Mutter, weil sie Waise war, an Kinderstatt aufgenommen. Als ich 1930 zur Schule kam, musste ich täglich den 3 km langen Weg nach Maulbronn laufen, ebenso wie meine Schwestern. Das war nicht immer schön, aber schlimmer war, dass ab der 3. Klasse ein Halbbruder meiner Mutter, nämlich August Siegrist mein Lehrer war. Er machte mir die Schulzeit nicht leicht, denn täglich fand er einen Grund mir eine oder mehr Tatzen zu geben. Das hat mir den Schulbesuch sehr verleidet. Ab der 4. Klasse ging ein Mädchen, das bei Onkel und Tante am Aalkistensee Heimat hatte, weil ihre Eltern in Amerika waren, täglich den Weg am See entlang zum Elfingerhof. Dort in der Stube meiner Eltern wärmte sie sich im Winter auf. Mittlerweile hatten unsere Nachbarbauern ihre Milch gebracht. Vor unserem Haus wurde sie gemessen und in 40 Liter Kannen geleert. Diese kam auf ein Ziehwägele und dann sind Erika und ich samt Milchwagen Richtung Maulbronn gelaufen. In der Stuttgarter Str beim Wagner Falk war die Milchsammelstelle. Dahin brachten wir die Milch, stellten das Wägele ab, um es nach der Schule wieder heim zuziehen. Öfter kamen wir wenige Minuten zu spätt, wofür wir von Lehrer Siegrist zwei Tatzen auf unsere oft sehr kalten Hände bekamen. Für uns war er der „Haugust“. Auch die Schulzeit ging zu Ende. Während unserer Schulzeit mussten wir uns einmal pro Woche im Hitlerjugendraum im Spatzenhof versammeln. Dort betreute uns ein älterer Schüler namens Kiesling. Dieser versuchte uns für Hitler und Co zu begeistern. Aber da schlugen 2 Seelen in meiner Brust, da ich von einem christlich geprägten Elternhaus kam. Nach der Konfirmation 1938 durch Pfarrer Winter begannen die meisten meiner Schulkameraden eine Lehre. Auch ich hatte ein Berufsziel „Schmied“! Beim Schmied Schempf bewarb ich mich um eine Lehrstelle. Aber da erhoben meine Eltern Einspruch. Da ich der einzige Sohn war, müsste ich Bauer werden. Im Dritten Reich wurde die Ausbildung in der Landwirtschaft sehr gefördert durch Berufsschule und Weiterbildungskursen von uns jungen Leuten auf fremden Höfen. So versöhnte ich mich halbwegs mit meinem Schicksal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kindheit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 – die gesamten Hofbewohner beim Schlittenfahren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit den Schwestern Frida und Maria im Grasgarten auf dem Elfingerhof 1930&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herbst 1941 Elfingerberg (v.l. Maria, Fritz, Mutter)&lt;br /&gt;
Arbeitsdienst und Krieg&lt;br /&gt;
Mit 17 Jahren mussten meine Kameraden zum Arbeitsdienst. Der wurde uns erlassen, aber jeder musste für die Volksgemeinschaft einen Dienst erbringen und so musste ich im inzwischen im Graubrunnen errichteten Munitionslager arbeiten. Auch ältere Männer aus Maulbronn und Hohenklingen mussten mitarbeiten. Die Munitionszüge kamen zum Stadtbahnhof und wurden von uns auf LKW der Wehrmacht umgeladen. Die Fahrer der LKW waren Unteroffiziere und Feldwebel der Wehrmacht. Für meine teils schwere Arbeit bekam ich Lebensmittelmarken für „Schwerarbeiter“. Diese erlaubten mir hin und wieder in der Linde in Freudenstein einen „Leberkäs mit viel Zwiebeln“ zu essen. Diesen hat die alten Lindenwirtin gern und gut zubereitet. Dann kam die Musterung. Da hatte ich Glück, denn durch einen kurz vorher erlittenen Stich mit einer Heugabel durch meine Wade, kam ich zur nicht marschierenden Truppe und dadurch wurde ich zur Panzerkaserne nach Böblingen einberufen. Meine Ausbildung dauerte von Mittel April 1942 bis Mitte September 1942. Dann wurden wir aufgeteilt, Gesunde ohne Zahnplomben und sonstige leichte Fehler, durften zum Afrikakorps, der Rest musste nach Russland. Diese Trennung war für uns Kameraden nicht leicht zu ertragen. In Kornwestheim wurde unser Transport zusammengestellt. Die Fahrt ging Salzburg, Belgrad, Richtung Griechenland. Hinter Belgrad wurden wir mit dem Krieg konfrontiert, denn wir mussten das Partisanengebiet Moravatal passieren. Nachts zu fahren war nicht mehr möglich, da die jugoslawischen Partisanen unmenschlich zuschlugen. Endlich erreichten wir Griechenland und den Flugplatz von Athen. Doch das Kriegsglück von Generalfeldmarschall Rommel hatte sich inzwischen gewendet. Er war auf dem Rückzug. Deshalb flogen wir über den Kanal von Korinth Richtung Sizilien. Wir sahen den Ätna Feuer spucken und kamen endlich nach Biserta in Tunesien. Der Rückzug in Tunesien ging schnell, da sich die Engländer inzwischen durch die Amerikaner, welche unermessliche Mengen an Waffen hatten, unterstützt wurden. Mich ereilte das Schicksal am 4.5.43. Unser Panzer wurde abgeschossen. 3 Tote waren zu beklagen und ich wurde schwer verletzt. Ich landete im Lazarett in Karthago und dort kam ich mit allen anderen 3 Tage später in englische Gefangenschaft. Dort sah ich wenige Tage später von der Ferne den Premierminister Churchill zu seiner siegreichen Truppe sprechen. Den Sommer über war ich in verschiedenen Lazaretts in Tunesien und im Herbst war ich transportfähig. Mit dem Zug (Plattformwagen) in der Regenzeit nach Oran (Algerien). Dort im Hafen wurde der Gefangenentransport nach USA zusammengestellt. Unsre Reise ging an Gibraltar vorbei auf harten Stahlplatten der Schiffe 21 Tage lang durch den sturmgepeitschten Atlantik. Falls wir von deutschen U-Boten angegriffen worden wären, erhielten wir eine Schwimmweste!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1942 Ausbildung in Böblingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1942 in Afrika&lt;br /&gt;
===Gefangenschaft in den USA===&lt;br /&gt;
Wir landen in Norfork (Virginia). Dort wurden wir auf schnellste amerikanische Art entlaust und neu eingekleidet, danach in Pulmannwagen verfracht. Und ab ging die Fahrt 3 Tage und 3 Nächte Richtung Westen. Unsere Verpflegung auf dem Schiff war 21 Tage dreimal täglich je 1 Dösle kalte Mett an Bohnen. Jetzt im Zug waren sie warm. Sie hingen uns trotzdem zum Hals raus. Unsere Reise ging Richtung Ohio, Indiana, Illinois, Iowa, lange am Mississippi entlang nach Nebraska. Dort in einem alten Fort war unser Gefangenenlager. Es hießt St. Robinson. Das war noch vor 70 Jahren reines Indianergebiet. Ich hatte Glück, denn durch meinen schwäbischen Dialekt bin ich einem amerikanischen Offizier aufgefallen. Wie ich später erfuhr war er ein deutscher Jude und als Papierreisender von einer Stuttgarter Firma mit Maulbronn gut bekannt. Er verschaffte mir die Arbeit im amerikanischen Offizierskasino. Als Mädchen für alles war ich für die Sauberkeit und für Nachschub zuständig. Diese Arbeiten machte ich bis Sommer 45. Erst dann wurde ich zur Farmerarbeit eingeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1943 in Nebraska USA&lt;br /&gt;
===Zurück in die Heimat===&lt;br /&gt;
Im Nachwinter 45/46 ging es Richtung Heimat und am 1. April 46 war ich wieder auf dem Elfingerhof. Dort wurde ich von den Eltern und Schwestern erwartet, und ich fand mich bald in den Alltag ein. Im November 1954 haben meine Frau und ich geheiratet. Wie es damals noch üblich war, wohnten Jung und Alt zusammen unter einem Dach. Manches hätten wir Jungen gerne geändert, aber das ging nicht. Aber die Zeit brachte doch Veränderungen von oben ausgelöst. Der Februar 1956 war für uns sehr kalt und alle unsere Rebstocke sind erfroren und mussten am Boden abgeschnitten werden. Also gab es in jenem Jahr keinen Weinherbst. Aber unseren 1. Buben haben wir am 14. September 1956 bekommen. Trotz finanzieller Einschränkungen waren wir dankbar. Erst 1958 brachten unsere Rebstöcke wieder einen guten Herbst. 1959 sind dann Frühjahrsfröste gekommen und haben wieder vieles zerstört, aber wir haben im Januar 1959 unseren 2. Buben bekommen und die Arbeit ging nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als Buttenträger in der Reichshalde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Festplatz Silahopp Landjugend Maulbronn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 als Wengertschütz&lt;br /&gt;
===Zeit im Gemeinderat===&lt;br /&gt;
1959 wurde ich in den Gemeinderat gewählt. Weitreichende Entscheidungen musste damals getroffen werden, der Neubau der Hauptschule auf dem Silahopp, denn die alte Volksschule an der Stuttgarter Straße war für die geburtenstarken Jahrgänge wirklich zu klein. Ebenfalls suchten wir neues Gelände für einen zweiten Friedhof und nach längerem Suchen entstand der heutige Waldfriedhof. 1965 ging meine Zeit im Gemeinderat zu Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im Ratsaal (vorne links: Paul Heinrich, vorne rechts: Walter Seeburger, Dieter Spieth, Otto Ludwig oder Herr Nagel, Herr Buchta, Fritz Esenwein, unten Lehrer Bilger dann Hans Auf (sen.) und Gustav Klink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Silahopp bei der Suche nach einem Platz für die neue Volksschule (v.l. Walter Seeburger, Otto Ludwig, Fritz Esenwein)&lt;br /&gt;
===Eigene Verantwortung für den Betrieb===&lt;br /&gt;
1961 ist mein Vater nach längerem Leiden gestorben. Und nun war der Betrieb in meiner Verantwortung. Landauf und ab kam die Flurbereinigung in Gang. Auch für die Reichshalde würde sie angeordnet. Wieder kamen für uns magere Jahre ohne Weinverkauf. Aber wir konnten Weinberge dazu erwerben und im Herbst 1964 eine reiche Ernte einbringen. Inzwischen bin ich Mitglied in der Weingärtnergenossenschaft Knittlingen geworden. Da war das Verkaufsproblem gelöst und alle drei Monate kam eine Teilzahlung von WZG Möglingen. Jetzt machte die Arbeit Spaß und wir konnten uns passende Maschinen zur Arbeitserleichterung kaufen. 1970 bekamen wir noch einen 3. Buben und waren glücklich. Aber das Jahr 1971 brachte viele Umbrüche. Mit der Landwirtschaft gings überall bergab und ich überlegte, wo ich eine neue Arbeit bekommen würde. Bei der Firma Seeburger Natursteinwerke habe ich dann am 1.5.1971 mit der Arbeit begonnen. Erst fiel es mir, der ich bis dahin selbständig war, nicht leicht, aber bald war ich in die Belegschaft eingebunden und bekam viel Neues zu tun. Die Arbeit zu Hause war natürlich auch noch da. Die Kühe haben wir verkauft. Im Wesentlichen waren es die Weinberge. Meine Frau war nun gefordert und die großen Buben haben ihr geholfen. Abends und an den Samstagen habe ich als Ausgleich alles, was sie nicht machen konnten, erledigt. Bis zu meinem 64. Lebensjahr dann ging ich in Rente und habe die Weinberge als Hobby gemacht. Als Martin 1983 geheiratet hat, hat er einige Weinberge in Pacht übernommen. 1979 hatten wir das Glück, das Haus in der Frankfurter Str. zu kaufen. Es war in einem desolaten Zustand und musste rundum renoviert werden. Januar 1983 nahm ich mit meiner Frau und Jörg Abschied vom Elfingerhof und zog nach Maulbronn. Für mich und Jörg wurden die Wege zur Arbeit und Schule kürzer. Meine Frau machte sich per Rad sooft es nötig war in die Weinberg, aber als wir dann 1984 einen Teil an Martin verpachtet haben, war es besser. Ich durfte noch 7 Enkel erleben und teils waren sie, da ihre Mutter berufstätig war, viel bei uns. Da hat mich und meine Frau lange jung gehalten. Inzwischen haben wir 2 Urenkel bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vesper bei der Weinlese Okt 1968&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 – bei der Arbeit Steinbruch Seeburger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreuzblume und Giebelstück für das Melanchthonhaus Bretten (Seeburger)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vesperpause in Weil der Stadt (Seeburger) Wikipedia zum Thema „Weil der Stadt”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
[[Kriegserlebnisse_Friedrich_Esenwein | Kriegserlebnisse im 2. Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Category:Mann]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RG</name></author>
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