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Spieleabend des GHVs!

 

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Jeden 1. und 3. Dienstagabend eines jeden Monats um 19:30 Uhr

Die nächsten Spieleabende finden
am 21.11. und
am 05.12.2017 statt

 

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Laternenlauf2017

Am Freitag, 27. Oktober 2017 startete um 18.30 Uhr wieder
der „Alt-Maulbronner Laternenumzug"!

Schon aus Tradition zogen Hunderte kleiner und großer Maulbronner (aus allen Stadtteilen!) und auch Nicht-Maulbronner durch den Ortskern der „Klosterstadt"!
Es war eine richtig schöne Gemeinschaftsaktion! Miteinander Spazierengehen, Miteinander-Singen, Miteinander-Schwätzen - von Generation zu Generation, von Bürger zu Bürger!
Wie der Name „Alt-Maulbronner Laternenumzug" schon sagt:
Es geht um den Teil unseres Städtles, in dem vor Jahrhunderten alles begann.
Und dann spazierten Klein und Groß miteinander über Stuttgarter Straße hinein ins Brunnengässle und schließlich hinauf auf den Schafhof.

Das Schülerorchester der Stadtkapelle und der „Maulbronner Nachtwächter" haben den Umzug angeführt.
Zu Beginn im Klosterhof, auf dem Plätzle in der Brunnenstraße und zum guten Schluss auf dem Schafhof Platz wurden gemeinsam Laternen- und Abendlieder gesungen.

 Alle teilnehmenden Kinder erhielten ein „Rosinenbrötchen", auch schon traditionell und höchst dankenswerter Weise gespendet von der Bäckerei Reinhardt. Anschließend gab es für jung und alt vor dem „Museum auf dem Schafhof' eine kleine Bewirtung mit Festwurst im Weck, Glühwein und Kinderpunsch

Der GHV bedankt sich bei allen Teilnehmern und Helfern


„Alt-Maulbronner Laternenumzug"
 


Bilderkarussell
 

Schafhoffest 2017
Kartoffeln - Kraut und Rüben

Bilder Carousel

PZ Überschrift

Bild und Bericht von Ilona Prokoph


Wo Altes
neue Freunde findet

Maulbronn: Einmal im Jahr lädt der Maulbronner Geschichts- und Heimatverein(GHV)
immer am zweiten Septernberwochenende zu seinem traditionellen Schafhoffest ein.
Passend zum „Tag des offenen Denkmals“ hat der 250 Mitglieder zählende GHV mit
seinem Vorsitzenden Kurt Haas dabei auch die Geschichte der Altvorderen in und vor
seinem „Museum auf dem Schafhof“ demonstriert.
Für attraktive Kurzweil sorgten überdies verschiedene Stände, Im Museum zeigte der
Schmied Frank Deiber, wie einst Metall über dem Feuer verformt wurde. Und vor dem
Museum fanden auf den ganzen Tag verteilt nach Angaben von Kurt Haas rund
500 Besucher einen lauschigen Platz, um sich auch die Gerichte der etwa 30 Vereinshelfer
schmecken zu lassen.
Helga Steinel hatte an ihrem Flohmarktstand ebenfalls viel zu bieten.
Und Stockmacher Ali Demirel führte vor, wie das alte Handwerk funktioniert.
Für Musik aus dem Leierkasten sorgten Kasimir Joshua und Katharina Leiermann.
Und weil das Motto, „Kartoffel, Kraut und Rübe“ war, wurden Pellkartoffeln mit Quark geboten
und von Beate und Martin Zonsius aus Bretten gezeigt, wie Kraut fachmännisch zerkleinert
wird. ip
 

PZ Schafhoffest2017

Vor dem Flohmarktstand treffen sich beim traditionellen Maulbronner Schaflıoffest die Besucherinnen Rosemarie und Gerlinde Ewert, Standbetreiberin Helga Steinel sowie GHV-Vorsitzender Kurt Haas (von links).

Hinweis zum Flohmarktstand am GHV Schafhoffest !!!
Bei den Gegenständen und Artikeln handelt es sich um Spenden von Mitgliedern und Bürgern.
Die Einnahmen des Flohmarktes werden zu 100 % als Spende dem GHV zugeführt.
Helga Steinel ist die ehrenamtliche Standbetreiberin für den GHV.
 

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Maulbronner Schafhoffest 2017

„Kartoffel - Kraut - und Rübe" - unter diesem Motto stand die alljährliche traditionell Hocketse des Geschichts- und Heimatvereins Maulbronn für alle „Klosterstädter", aber auch viele liebe Gäste aus der Region rund um das „Museum auf dem Schafhof' am 10. September 2017, dem diesjährigen „Tag des öffentlichen Denkmals".

Wer die Schafhoffeste kennt, weiß, dass diese meist bei gutem Wetter verlaufen. So waren die Veranstalter auch in diesem Jahr wieder sehr gelassen, als es Tage zuvor hieß: "Am Sonntag Regen und kalt". Das Gegenteil war der Fall und half die Festlaune noch zu steigern.
Das Thema passte gut in die Jahreszeit und bot Anlass, um auf die Grundversorgung früherer Jahre zurück zu blicken.

Wie ein roter Faden tauchten dann auch diese drei Teilnehmer der Gemüsefraktion an verschiedenen Stellen vor dem alten Schafstallgebäude immer wieder auf. Sei es beim Krauteinschneiden durch die Familie Zonsius aus Bretten, beim Kartoffeldämpfen, bei der Ausstellung alter Kartoffelpflüge und eines Kartoffelroders, beim Kartoffelstempelangebot für Kinder und vor allem auch am bunten und reich bestückten Marktstand. Nicht zuletzt war auch die Tischdekoration sinnvoll ans Thema angepasst. Informationen und Anekdoten der Vorsitzenden über die Kartoffeln und das Kraut ergänzten die sinnlichen Eindrücke.

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Letztere kamen ganz sicher zum Tragen durch das wieder hervorragend zubereitete Mittagessen rund ums Köche- und Metzgerteam. Dass Linseneintopf und Geschnetzeltes dann auch sehr schmeckten, zeigten die leeren Töpfe, die so gegen 17.00 Uhr zum Spülen getragen wurden. Buntes Volk, bestehend aus Klosterstädtern, Schmieremern, Zaschermern und dem Erntemarkt abhanden Gekommenen waren daran nicht unschuldig und füllten den Platz vor dem Museum den ganzen Tag lang. Hinzu kamen viele Gäste aus Nah und Fern, zwei Gruppen aus Frankreich und weitgereiste Stammgäste, die sich diese schönen Stunden auf dem Schafhof auch 2017 nicht entgehen lassen wollten.
Zur Heiterkeit des Festes trugen ganz bestimmt die beiden Musikanten Kasimir Josua Leiermann und seine Katharina bei, die mit Gesang und Drehorgel die Gäste bereits am Anfang des Hofes begrüßten.

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Im Laufe des Nachmittags gaben sie noch so manchen Bänkelgesang zum Besten und wurden dabei eifrig vom singfreudigen Publikum unterstützt. Sogar die Besucher aus Frankreich klatschten begeistert im Takt mit.
Zum Erfolg beigetragen haben sicher auch Vorführungen in der Schmiede - hier zeigte ein weiteres Mal Frank Daiber seine Kunst - und die Familie Morlock aus Nagold am Spinnrad und an der Stricknadel. Ein reich bestückter Flohmarkt und die originellen Spazierstöcke ergänzten das Angebot.
Gegen 19.00 Uhr ging das Schafhoffest 2017 mit dem Abgesang des „Maulbronner Nachtwächters" und dem schönsten Abendlied unter Germaniens mondbeschienenen Linden zu Ende. Ach ja, zu Ende gingen dann auch die 40 gespendeten Kuchen!

Was will man mehr? Dank an alle Bäckerinnen und Bäcker und an die vielen Helferinnen und Helfer. Wir haben gut zusammengearbeitet. ,,Das ist das schönste Fest für uns Maulbronner. Nirgends trifft man so viele Einheimische", waren dann auch die Reaktionen vieler Besucher.

Danke liebe Besucher, durch Euer Kommen habt IHR das Fest
so schön und gelungen gemacht.

 

AM_HP

Jahrgang 2017
Donnerstag, 21. September 2017
Nummer 38

Wetter extrem


Wetterextreme in der Region – Vortrag von
Herrn Bernd Bramm bescherte eine
erfreulich hohe
Resonanz

 

Vortrag Wetter 02

Nun ist ja Maulbronn an Vorträgen nicht gerade arm, trotzdem finden sich immer wieder Themen, die aufhorchen lassen und eine beachtliche Zuhörerschar zusammenrufen. Genau dieses geschah auch am Sonntag, 19.11.2017 im Museum auf dem Schafhof. Gemeinsam haben der Geschichts- und Heimatverein, die Buchhandlung Krüger und die Stadt Maulbronn zur Buchvorstellung mit dem Autor Bernd Bramm eingeladen.

Letzterer stellte dann auch sein neu erschienenes Buch “Wetterextreme“  vor und berichtete von vielen besonderen Wettersituationen aus unserer Region. Dabei reichten seine Ausführungen auch in die Zeit vor 1870 zurück, denn schon damals erzeugten extreme Wettersituationen wie zum Beispiel das Jahr ohne Sommer 1816 (ein Jahr nach dem Ausbruch des Vulkans Tambora) große Auswanderungswellen nach Rußland und  in die neue Welt.

Aber auch in den letzten beiden Jahrzehnten finden sich teils sehr erschreckende Folgen der Wetterveränderung. Der bekannt heiße Sommer 2003 sorgte etwa für den frühzeitigen Tod von über 40.000 Menschen in Europa. An einen weiteren extremen Monat hätte vor diesem Vortrag bestimmt niemand gedacht. Es war der April 2007, in dem es mehr Sonnentage als an jedem Sommermonat gab und in dem es so gut wie gar nicht regnete. Stürme, der wohl bekannteste war der Orkan Lothar, Überschwemmungen und Kälterekorde waren dann noch weitere Themen, die der Autor anhand von staatlichen Messungen aufzeigte. Er blendete auch auf die beiden letzten echten Winter zurück, die aber bereits in den Achtzigern und in den Neunzigern lagen. Seither kann man bei strenger Definition eigentlich nicht mehr von einem kalten und schneereichen Winter sprechen.

Einig war man sich darin, dass die Wetterextreme zunehmen und sich unser Klima wandelt. Ob nun Maulbronn durch seine spezielle geographische Lage deutlich weniger Regen als die umliegenden Dörfer und Städte abbekommt konnte zumindest wissenschaftlich vom Autor nicht untermauert werden. Klar scheint jedoch , dass die Region insgesamt was den Niederschlag anbelangt, noch im Mittelmaß liegen dürfte.

Peter Krüger, der zweite Vorsitzende des GHV bedankte sich im Namen aller bei Herrn Bramm  bei den knapp 60 Zuhörern und wies noch auf den Büchertisch und auf die Mitverantwortung der Menschheit für die Wetterveränderungen hin.