GHV Sonderausstellung

Historische Lampen

Vom 10. November 2019 bis 02. Februar 2020

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GHV Flyer Seite 1
 

GHV Flyer Seite 2
 

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In der Zeit vom 17.11.2019 bis zum 02.02.2020
zeigt das Museum die Sonderausstellung
            “Leuchtende Vergangenheit”.
Während der Ausstellungsmonate ist das Museum JEDEN Sonntag von 13.30 Uhr
bis 17.00 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet.
Einzige Ausnahme ist der 29.12.2019.
An diesem Tag bleibt das Museum geschlossen.
 

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Lampen Überschrift
Mühlacker Tagblatt 02.11.19
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Erleuchtung garantiert

Seit zehn Jahren gibt es das Museum auf dem Schafhof, das in seinem
Jubiläumsjahr zu einer erhellenden Sonderausstellung einlädt.

"Leuchtende Vergangenheit" heißt die Schau, die der Maulbronner Geschichts- und Heimatverein (GHV) aktuell vorbereitet. Etwa 200 historische Öllampen, die vorwiegend aus dem19. Jahrhundert stammen, lohnen eine nähere Betrachtung. Die Designobjekte zeugen von Erfindungsreichtum, Handwerkskunst und regen dazu an, über den Umgang mit Licht in unserer Zeit nachzudenken.

Maulbronn. Hell wird es heute auf Knopfdruck. Mit dem Smartphone kann auch noch der letzte düstere Winkel ausgeleuchtet werden. Das war nicht immer so. Daran erinnert, passend zur dunklen Jahreszeit, die neue Sonderausstellung im Museum auf dem Schafhof in Maulbronn, die am 10. November eröffnet wird. Der GHV zeigt Öllampen aus der Sammlung Kurz.

"Dieser besondere Glanz muss in unser Museum", erinnert sich Peter Krüger, Vizevorsitzender des GHV, an das Fazit eines Besuchs beim Sammler Wolf-Dieter Kurz in Gondelsheim.
Eine Zufallsbegegnung hatte Krüger und den GHV-Chef Kurt Haas auf die Spur des Sammlers
und damit auf die des Lichts geführt, das im 19. Jahrhundert mit der Entwicklung der Petroleum- lampe noch einmal einen Schritt nach vorn gemacht hatte. Davon zeugen die Exponate, die in Maulbronn derzeit von ehrenamtlichen Helfern des GHV ins rechte Licht gerückt werden.
 

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Warmes Licht, hochwertig beschirmt: Dafür steht die Petroleumlampe

 In Zeiten von Lichtverschmutzung dürfte die Ausstellung "Leuchtende Vergangenheit" die vom
10. November an im Maulbronner Museum auf dem Schafhof zu sehen sein wird, bei manchen Zeitgenossen nostalgische Gefühle wecken.
Peter Krüger (Ii.) und Kurt Haas vom Geschichts- und Heimatverein wollen die Besucher der Schau aber in erster Linie auf beeindruckendes Kunsthandwerk aufmerksam machen. Unter den vielen Exponaten ist übrigens auch ein Mops als Lichtträger, dessen Blick das Herz rührt.

Vor der Entdeckung des Petroleums wurden Tier- oderPflanzenöle zu Beleuchtungszwecken genutzt. Da diese in einem Docht nur wenige Zentimeter aufsteigen konnten, waren den Konstruktionsformen der Lampen enge Grenzen gesetzt. Mit dem Petroleum änderte sich dies. "Es geht uns mit unserer Ausstellung nicht um bloße Romantik oder eine Verklärung der Vergangenheit", betont Krüger. "Wir wollen den Erfindungsgeist und die brillante Glasmacherkunst der damaligen Zeit zeigen." Ganz unterschiedliche Objekte können in Maulbronn in den Regalen bestaunt werden. Fernöstliche Motive auf dem Ölbehälter oder dem Lampenglas stehen neben kunstvollen floralen Mustern, Jugendstillampen neben klassischen, schlichten Formen.

Die älteste Lampe stammt aus dem Jahr 1790, die neuesten Prachtstücke wurden in den 1920er Jahren hergestellt. Auch eine Lampe, wie sie Goethe benutzt hat, ist in der Schau zu sehen.
Sie ist bei Kennern unter seinem Namen oder auch unter dem Begriff „Schiebelampe“ bekannt. Auch Schwimmlämpchen oder Zigarrenlampen aus schwerem Messing sind zu sehen. Letztere standen einst auf Stammtischen, stets bereit, die Stumpen der Versammelten zum Glühen zu bringen.

Krüger ist fasziniert von der Kunstfertigkeit der damaligen Lampenproduzenten. "Viele der Techniken, die Verwendung fanden, beherrscht man heute nicht mehr." Wer eine Öllampe
benutzt, weiß, dass der helle Schein nur so lange währt, bis der Brennstoff aufgebraucht ist. Daran erinnert die Ausstellung eben auch: Den Menschen war in Zeiten des Petroleumlichts vermutlich bewusster, dass künstliches Licht einen Preis hat und etwas Wertvolles ist.
 

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 ... zeigt die neue Maulbronner Sonderschau

Krüger schwärmt von der besonderen Qualität des Lichts der Petroleumlampen, das einen ganz besonderen Reiz habe. "Ein Raum, der mit einer kostbaren Lampe ausgeleuchtet wird, hat doch immer was", findet der GHV-Vize. Die Macher lassen die Besucher übrigens nicht mit den Exponaten allein - nicht nur, weil einige davon sehr wertvoll sind. "Wir nehmen uns Zeit für unsere Gäste. Austausch und Begegnung waren uns schon immer wichtig", sagt Krüger. Auf Nachfrage biete man Führungen an, darunter auch welche mit dem Sammler Kurz selbst. Ein Rahmen-
programm für Familien mit Kindern hat der GHV obendrein organisiert. "An einem Tag wird Kunstglasbläserin Kerstin Müllerperth ihr Handwerk präsentieren, dann haben wir Töpferin Andrea Holler-Liebhaber bei uns, die Öllämpchen mit den jungen Besuchern herstellen will, und an zwei Sonntagen wird die Frau des Sammlers, Sonja Kurz, zum Basteln von Papierleuchten einladen“, kündigt Krüger an.

Seit zehn Jahren stellt der rund 270 Mitglieder starke GHV, der sich auf einen Kern von etwa 50 ehrenamtlichen Helfern verlassen kann, im Museum am Schafhof 6 über die Herbst- und Wintermonate spannende Sonderausstellungen auf die Beine. Mausefallen, Puppenstuben oder auch der Maulbronner Kunstmaler Robs Mayer haben in der Vergangenheit an den Öffnungstagen im Schnitt 25 Besucher angezogen. Zuletzt habe das Interesse am Museum übrigens zugenommen, sagt Krüger. Dies führt er auf ein verbessertes Leitsystem zurück, mit dem Klostertouristen zu den Attraktionen auf dem Schafhof, darunter die überregional bedeutende Kunstsammlung Jutta und Manfred Heinrich, gelotst werden. Auch die Büsten des Freudensteiner Künstlers Hatto Zeidler, die unter der Überschrift "Maulbronner Köpfe" 2018 auf dem Sclıafhof- Areal aufgestellt worden seien, sorgten dafür, dass das Heimatmuseum verstärkt ins Blickfeld gerate. Die aktuelle Schau bietet viele erhellende Momente und lohnt so oder so einen Abstecher nach Maulbronn.

Die Ausstellung wird am 10. November um 17 Uhr eröffnet und ist anschließend bis zum
 2. Februar immer sonntags - mit Ausnahme des 29. Dezember - von 13.30 bis 17 Uhr zu sehen.

 

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Eine Vielzahl an faszinierenden Öllampen ...

 

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LEUCHTENDE VERGANGENHEIT

Am vergangenen Sonntag, 10. November 2019 startete mit einer Vernissage die Sonder- Ausstellung des GHV mit höchst beeindruckenden Petroleumlampen aus dem 19. und 20. Jahrhundert.

Zuvor hatte der GHV-Vorstand zu einem Sektumtrunk eingeladen:

Seit zehn Jahren gibt es nun das „Museum auf dem Schafhof"! Wie Kurt Haas, 1. Vorsitzender seit Gründung des GHV, in der Ausstellungseröffnung anmerkte, hat seither eine ganze Reihe
viel beachteter Sonderschauen die Dauerausstellung des Museums bereichert und immer wieder neue Besucher angezogen.

Auch am 10. November waren es wieder rund 100 Gäste, die Kurt Haas und sein Vorsitzendenen-  Kollegen Peter Krüger begrüßen konnten.
lm Mittelpunkt der Vernissage standen Wolf-Dietrich Kurz, der Sammler der Lampen, und seine Ehefrau Sonja, denen der GHV die Möglichkeit verdankt, “leuchtende Vergangenheit“ zu präsentieren. Kurz war es dann auch, der es in seiner Einführung in die Ausstellung bestens verstand, die Zuschauer und -hörer zu fesseln und für die wunderbaren Exponate zu begeistern.

Dank gebührt (einmal mehr) auch Helga Steinel und Dieter Ziegelbauer für umfangreiche Unterstützung bei der Vorbereitung der Ausstellung, und an Wilfried Gebhard, dem mit der
Gestaltung des Ausstellungsplakats und -flyers erneut ein Kunstwerk gelungen ist.

Großen Anteil am Gelingen der Ausstellungseröffnung hatte „La Quintetta", ein Musikerinnen-           Bläserquintett, mit qualitätsvoller musikalischer Umrahmung von Mozart bis zu Komponisten des 20. Jahrhunderts.

Mit Gebäck und Getränken wurden die Gäste bestens versorgt - allen „Produzenten und Wirten“ vielen Dank!

„Leuchtende Vergangenheit“ wird nun an jedem Sonntag bis zum 2. Februar 2020
(Ausnahme: 29.12.2019) nachmittags von 13.30 Uhr bis 17.00 Uhr zu sehen sein - wie immer im „Museum auf dem Schafhof“ eintrittsfrei, aber mit der Bitte um Spenden.

Sich die Kurz'sche Sammlung im Maulbronner Umfeld anzuschauen, lohnt sehr!

Am kommenden Sonntag, 17.11. und am Sonntag, 15.12. bietet der GHV jeweils von 14.30 bis
17.00 Uhr speziell für Kinder das Herstellen von Papierleuchten an.

Am 12. Januar 2020 wird die Maulbronner Kunstglasbläserin Kerstin Müllerperth in die Geheimnisse des Glasblasens einführen.

Außerdem ist für Mitte Januar eine Veranstaltung mit der lllinger Keramikerin
 Andrea Holler-
Liebhaber geplant zum Töpfern von Ollämpchen.

 


Bilder Karussell
 Bildmaterial und UrhR. K.Kn.
 

Pforzheimer Kurier

Foto und Artikel Eva Filitz


Zarte Lichtkünstler

Geschichts- und Heimatverein zeigt historische Lampen

 

Zu seinem zehnjährigen Jubiläum
zeigt der Maulbronner Geschichts- und
Heimatverein (GHV) eine Ausstellung,
die ihresgleichen sucht. Im Museum auf
dem Schafhof werden unter dem Titel
„Leuchtende Vergangenheit“ rund 200
historische Öllampen gezeigt in einer
künstlerischen Vielfalt, die begeistert.
Heutzutage ist der Lichtschalter nicht
mehr wegzudenken. Ein Griff und es
wird hell, ist zumindest in unserm Teil
der Welt selbstverständlich. Dass dieser
Luxus, vom glühenden Feuer als Licht-
quelle über Kerzenlicht hin zur Öllampe
das Ergebnis Jahrhunderte währender
Forschung und dem menschlichen Er-
findergeist geschuldet ist, bedenkt dabei
kaum jemand mehr. Als höchst innovati-
ve Phase geht das Jahr 1783 in die Anna-
len der Geschichte ein, als dem Schwei-
zer Ami Argand die Konstruktion eines
doppelwandigen Metallzylinders mit

Lampenausstellung EF01

FILIGRANE GLAS- UND PORZELLANKUNST können die Besucher im Museum auf dem
Schafhof bewundern.
 

röhrenförmigen Baumwolldocht gelingt.
Diese Erfindung läutet ein neues Zeital-
ter der Beleuchtungstechnik ein. Alle
diese Fortschritte vermitteln die gezeig-
ten Lampentypen. Um Licht zu schaf-
fen, sind die verschiedenen Brennersys-
teme sicherlich die Marksteine. Aber
was den Betrachter in der Ausstellung
vom ersten Moment in den Bann zieht,
ist die vielfältige künstlerische Gestal-
tung der Lampen. Breitgestreute Hand-
werkskunst aus Glas, Bronze, Porzellan,
Malerei und mehr schafft beeindrucken-
de Schmuckstücke, deren Schönheit den
Betrachter oftmals staunen lässt. Doch
die Schau kann auch Anstoß sein, über
den verschwenderischen Umgang mit
Licht in unserer Zeit nachzudenken.
Außer am 29. Dezember lädt der GHV
jeden Sonntag bis Februar 2020 von
13.30 Uhr bis 17 Uhr zum Besuch auf
dem Schafhof ein.         Eva Filitz


Besuch von der Biedermeier-Kostümgruppe

Chor "Eintracht" Illingen/Enz am 2. Advent
 

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Die Exponate der Sonderausstellung "Leuchtende Vergangenheit" im Museum auf dem Schafhof entstammen zum großen Teil aus dem 19.Jahrhundert. Die Kostüme der Gruppe  aus der Biedermeierzeit passen in das dargestelltes Zeitalter ganz wunderbar! Da uns die Ausstellung interessierte, kamen wir in unseren zeitlich passenden Kleidern zur
Bereicherung der Ausstellung.
 

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Der GHV bedankt sich bei der Kostümgruppe für diese Bereicherung.